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Jobcenter informiert sich über Arbeitsangebote für Wohnungslose in Bretzenheim

Quelle: Simone Mager / Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Vertreter des Jobcenters Bad Kreuznach und des Landkreises haben die Wohnungslosenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie auf der Eremitage in Bretzenheim besucht. Kurz vor Beginn der neuen Förderperiode für Arbeitsgelegenheiten informierten sie sich darüber, wie wohnungslose Menschen dort auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt unterstützt werden.

Arbeit schafft Struktur im Alltag

Eine wichtige Rolle spielt dabei das Café Löwenzahn auf dem Gelände der Einrichtung. Außerdem arbeiten die Bewohner im Bücherflohmarkt mit, versorgen Tiere oder bauen in der Kreativwerkstatt unter anderem Insekten- und Igelhotels. Die unterschiedlichen Aufgaben sollen den Bewohnern eine feste Tagesstruktur geben und sie schrittweise an den Arbeitsalltag heranführen.

Wer mehr Verantwortung übernehmen möchte, kann über das Jobcenter an einer geförderten Arbeitsgelegenheit teilnehmen. Dafür stehen auf der Eremitage acht Plätze zur Verfügung. Zusätzlich begleitet eine Fachkraft die Teilnehmer auf ihrem Weg zurück in den ersten Arbeitsmarkt.

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Einrichtung besteht seit fast 100 Jahren

Die Wohnungslosenhilfe auf der Eremitage gibt es bereits seit 1928. Heute bietet sie mehr als 50 Menschen ohne eigene Wohnung eine Unterkunft, darunter auch Plätze für Frauen. Ein besonderes Merkmal der Einrichtung ist, dass Bewohner ihre Hunde mitbringen dürfen. Nach Angaben der Einrichtung erleichtert das vielen Menschen den Schritt von der Straße in die Unterkunft.

Durch die ruhige Lage außerhalb der Stadt sollen außerdem Menschen mit Suchterkrankungen besser zur Ruhe kommen und neue Perspektiven entwickeln.

Erste Erfolge durch das Förderangebot

Nach Angaben des Jobcenters und der Stiftung kreuznacher diakonie zeigt das Konzept bereits Wirkung. Seit 2023 konnten drei Teilnehmer in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis vermittelt werden. Ziel bleibt es, möglichst vielen Bewohnern den Wiedereinstieg in ein geregeltes Berufsleben zu ermöglichen.

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Paul Calmund arbeitet als Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Sein Fokus liegt auf der Berichterstattung über regionale Ereignisse, Polizeimeldungen und lokale Entwicklungen. Dabei legt er großen Wert auf Fakten, Übersichtlichkeit und Leserfreundlichkeit.