Wie Städte- und Gemeindepartnerschaften auch künftig lebendig gestaltet werden können, stand im Mittelpunkt der Netzwerkkonferenz „Kommunale Partnerschaften“ in Ingelheim. Mehr als 40 Vertreter von Kommunen, Partnerschaftsvereinen sowie weitere engagierte Akteure informierten sich über europäische Förderprogramme, tauschten Erfahrungen aus und knüpften neue Kontakte.
Städtepartnerschaften im Landkreis Mainz-Bingen
Landrat Thomas Barth begrüßte die Teilnehmenden und nutzte die Veranstaltung, um die Ehrenamtlichen der Städte- und Gemeindepartnerschaften persönlich kennenzulernen.
Barth: „Unsere Städte- und Gemeindepartnerschaften sind gelebtes Europa. Sie schaffen Begegnungen, fördern das gegenseitige Verständnis und stärken den Zusammenhalt über Ländergrenzen hinweg. Umso wichtiger ist es, dass die engagierten Ehrenamtlichen bestmöglich über Fördermöglichkeiten informiert werden und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projekte erhalten.“
Informationen zu europäischen Förderprogrammen
Eingeladen hatten der Freundschaftskreis Landkreis Mainz-Bingen/Provinz Verona gemeinsam mit dem Landkreis Mainz-Bingen, der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, dem Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz, Bourgogne-Franche-Comté, Opole und Mittelböhmen, Europe Direct Ingelheim sowie der Volkshochschule Mainz-Bingen. Das Seminar wurde zudem finanziell von der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz gefördert.
Im Mittelpunkt standen die Fördermöglichkeiten des EU-Programms Citizens, Equality, Rights and Values (CERV) sowie des Deutsch-Französischen Bürgerfonds. Die Referenten erläuterten praxisnah die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Antragstellung und zeigten die Chancen für Kommunen und Partnerschaftsvereine auf.
Praxisbeispiele und Erfahrungsaustausch
Stephanie Ismail-Rohleder von der Kontaktstelle CERV, Ralph Engelmann in Vertretung für Jonathan Spindler sowie Michael Reitz von der Stadt Braunfels informierten über Förderinstrumente, Antragsverfahren und bereits erfolgreich umgesetzte Projekte.
Anhand eines Netzwerkprojekts zeigte Michael Reitz, wie europäische Fördermittel erfolgreich für internationale Begegnungen und kommunale Partnerschaften eingesetzt werden können.
Nach Einschätzung der Veranstalter machte die Konferenz deutlich, welches Potenzial europäische Förderprogramme für den Ausbau internationaler Begegnungen bieten. Gleichzeitig bot die Veranstaltung eine Plattform für den fachlichen Austausch. Aber auch für die Vernetzung und das gegenseitige Kennenlernen der Partnerschaftsakteure im Landkreis Mainz-Bingen.


