Fünf Jahre nach ihrer Gründung zieht die Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH eine insgesamt positive Bilanz. Das Unternehmen wurde 2021 von den Landkreisen Bad Kreuznach und Mainz-Bingen sowie der Stadt Bad Kreuznach gegründet. Seitdem hat sich die KRN zu einem wichtigen Anbieter im regionalen Busverkehr entwickelt.
Busbetrieb hat sich deutlich stabilisiert
Gerade die Anfangszeit war für die KRN mit Herausforderungen verbunden. Inzwischen läuft der Betrieb nach Angaben des Unternehmens jedoch deutlich stabiler. Gleichzeitig gingen Fahrtausfälle und Beschwerden im Vergleich zu den ersten Betriebsjahren deutlich zurück.
Auch das Unternehmen selbst ist gewachsen. Heute beschäftigt die KRN mehrere hundert Mitarbeiter und betreibt ein umfangreiches Busnetz zwischen der Nahe-Region, Rheinhessen und Mainz.
Neuer Betriebshof entsteht in Wörrstadt
Ein wichtiger Schwerpunkt für die kommenden Jahre ist die Elektromobilität. In Wörrstadt baut die KRN derzeit einen neuen Betriebshof, der speziell auf Elektrobusse ausgerichtet ist.
Dort entstehen unter anderem Stellplätze, eine Werkstatt, Verwaltungsräume und eine Waschstraße. Die Fertigstellung ist für das kommende Jahr vorgesehen.
KRN plant weiteres Wachstum
Auch das Verkehrsangebot soll weiter wachsen. Ab 2027 soll die KRN den Stadtbusverkehr in Ingelheim übernehmen. Gleichzeitig ist vorgesehen, dass Ingelheim als weiterer Gesellschafter hinzukommt.
Darüber hinaus will die KRN ihre E-Bus-Flotte deutlich vergrößern. Auch eine mögliche Übernahme des Stadtverkehrs in Bingen ist weiterhin im Gespräch.
Nach fünf Jahren fällt das Fazit der Verantwortlichen damit insgesamt positiv aus: Der Betrieb hat sich stabilisiert, das Unternehmen ist gewachsen und für die kommenden Jahre sind weitere Investitionen und Erweiterungen geplant.
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