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Christoph Peters erhält Literaturpreis der Stadt Alzey

Quelle: Peter von Felbert

Der Schriftsteller Christoph Peters erhält 2027 den Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis der Stadt Alzey. Der literarische Beirat wählte den 59-Jährigen einstimmig zum inzwischen 14. Preisträger. Damit folgt Peters auf Nora Bossong, die die Auszeichnung 2024 erhielt.

Beirat würdigt literarisches Werk

Nach Ansicht des Beirats gehört Peters zu den markanten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Seine Werke zeichnen sich demnach durch präzise Beobachtungen, ungewöhnliche Themen und eine intensive sprachliche Auseinandersetzung aus.

Seit seinem Debütroman „Stadt Land Fluß“ im Jahr 1999 veröffentlichte Peters 18 weitere Bücher. Dabei beschäftigte er sich unter anderem mit Berlin, Istanbul, japanischer Kultur sowie dem Leben am Niederrhein.

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Mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte zuletzt seine Berlin-Trilogie mit den Romanen „Der Sandkasten“, „Krähen im Park“ und „Innerstädtischer Tod“. In seinem jüngsten Roman „Entzug“ thematisiert Peters außerdem seine eigene langjährige Alkoholsucht.

Zu seinen bisherigen Auszeichnungen gehören unter anderem der Georg-K.-Glaser-Preis, der Rheingau-Literaturpreis und der Friedrich-Hölderlin-Preis.

Preisverleihung im Februar 2027

Die Stadt Alzey vergibt den Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis alle drei Jahre. Bürgermeister Steffen Jung bezeichnet ihn als höchste literarische Auszeichnung der Stadt.

Die Preisverleihung findet am 27. Februar 2027 statt. Bereits am Vorabend ist eine Lesung mit Christoph Peters geplant. Der Eintritt dazu ist frei.

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Paul Calmund arbeitet als Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Sein Fokus liegt auf der Berichterstattung über regionale Ereignisse, Polizeimeldungen und lokale Entwicklungen. Dabei legt er großen Wert auf Fakten, Übersichtlichkeit und Leserfreundlichkeit.