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Rettungsdienst soll in der Region verbessert werden

Bild: KI-generiert

Die Rettungsdienstbehörde der Kreisverwaltung Mainz-Bingen will die Notfallversorgung in der Region weiter verbessern. Dafür hat sie Einsatzdaten aus mehreren Jahren ausgewertet. Die Analyse zeigt zwar insgesamt eine hohe Versorgungsqualität, allerdings gibt es zwischen den einzelnen Regionen Unterschiede. Zum Rettungsdienstbereich Mainz gehören die Städte Mainz und Worms sowie die Landkreise Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Bad Kreuznach. Insgesamt arbeiten die Rettungskräfte von 26 Standorten aus.

Handlungsbedarf auch im Kreis Bad Kreuznach

Ein wichtiges Kriterium ist die sogenannte Hilfeleistungsfrist. In der Regel soll innerhalb von 15 Minuten qualifizierte Hilfe am Einsatzort eintreffen. Die Auswertung der Jahre 2022 bis 2026 zeigt dabei vor allem in einzelnen ländlichen Gebieten noch Verbesserungsmöglichkeiten. Dazu gehört unter anderem der Bereich Pferdsfeld im Landkreis Bad Kreuznach. Dort hat ein neuer Rettungswagenstandort die Situation bereits verbessert. Gleichzeitig übernehmen in einigen Gebieten auch Rettungsmittel aus benachbarten Bereichen Einsätze.

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Rettungsmittel aus Bingen sollen gezielter eingesetzt werden

Auch für Mainz-Bingen sieht die Analyse Möglichkeiten zur Verbesserung. Unter anderem prüft die Rettungsdienstbehörde eine andere Verteilung von Rettungsmitteln aus Bingen und Mainz. Dadurch sollen unnötige Fahrzeiten wegfallen. Gleichzeitig könnten mehr Fahrzeuge dort zur Verfügung stehen, wo sie besonders häufig gebraucht werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Standorten Nierstein und Gau-Bickelheim. Die Behörde untersucht einen Ausbau in Nierstein sowie eine mögliche neue Rettungswache in Gau-Bickelheim. Außerdem stehen Veränderungen in Alzey, Nieder-Olm und Osthofen auf dem Prüfstand.

Krankentransporte sollen Rettungswagen weniger belasten

Auch bei den Krankentransporten sieht die Analyse Verbesserungsmöglichkeiten. Die Behörde möchte vorhandene Fahrzeuge zeitlich und regional anders einsetzen. Dadurch sollen Patienten kürzer warten. Gleichzeitig sollen Rettungswagen weniger Krankentransporte übernehmen und dadurch häufiger für Notfälle zur Verfügung stehen.

Weitere Berechnungen und Abstimmungen mit den beteiligten Stellen sollen in den kommenden Wochen folgen. Zusätzlich prüft die Rettungsdienstbehörde unter anderem Veränderungen bei Alarmierungen, Abläufen in Leitstellen sowie bei der Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und dem ärztlichen Bereitschaftsdienst.

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