Die Stadt Idar-Oberstein verteilt derzeit 2.000 sogenannte SOS-Notfalldosen. Sie sollen Rettungskräften im Notfall schnell wichtige Informationen zu einem Patienten liefern.
Die Dose enthält Angaben zu Medikamenten, Vorerkrankungen, Allergien und Kontaktpersonen. Aufbewahrt wird sie in der Kühlschranktür, während Aufkleber an Haustür und Kühlschrank auf die Dose hinweisen.
Rettungskräfte finden wichtige Angaben im Kühlschrank
Die Idee dahinter ist einfach. Weil sich ein Kühlschrank in nahezu jedem Haushalt an einem festen Ort befindet, können Rettungskräfte dort gezielt nach den hinterlegten Informationen suchen.
Gerade bei Menschen, die alleine leben oder im Notfall selbst keine Angaben mehr machen können, sollen die Informationen die Arbeit der Einsatzkräfte erleichtern.
Stadt verteilt Dosen über verschiedene Einrichtungen
Die Bittmann-Stiftung stellt die Notfalldosen zur Verfügung. Insgesamt hat sie 30.000 Stück für die Landkreise Bad Kreuznach und Birkenfeld sowie die Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein gespendet.
Die Stadt Idar-Oberstein verteilt ihre 2.000 Dosen unter anderem über Beratungsstellen, Pflegedienste und medizinische Einrichtungen.
Auch die Caritas erhält 100 Notfalldosen
100 Dosen gingen an die Caritas in Idar-Oberstein. Dort sollen sie unter anderem Menschen zugutekommen, die im Alltag Unterstützung benötigen oder alleine leben.
Die Mitarbeiter wollen den Betreuten außerdem beim Eintragen der notwendigen Angaben helfen. Denn je genauer die Informationen hinterlegt sind, desto hilfreicher können sie im Notfall sein.
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