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Fairtrade-Kommunen vernetzen sich in Ingelheim

Zu sehen ist eine größere Gruppe von Menschen vor dem Weiterbildungszentrum Ingelheim. Einige Teilnehmer halten Schilder und Tafeln zum Thema Fairtrade und fairer Handel in den Händen. Die Gruppe steht im Außenbereich vor dem Gebäude, umgeben von Bäumen und Grünflächen.
Bild: Stadtverwaltung Ingelheim am Rhein

Engagierte aus Fairtrade-Kommunen in ganz Rheinland-Pfalz haben sich im Weiterbildungszentrum Ingelheim getroffen. Dabei tauschten sie Erfahrungen aus, stellten erfolgreiche Projekte vor und entwickelten neue Ideen für den fairen Handel.

Das Treffen stand unter dem Motto „Voneinander lernen. Gemeinsam mehr bewegen.“ und stellte deshalb den Austausch sowie die Vernetzung der Kommunen in den Mittelpunkt.

Ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt

Besonders ging es um die Menschen, die sich in Kommunen, Steuerungsgruppen, Vereinen und Initiativen für fairen Handel einsetzen. Mit ihrer Arbeit machen sie globale Zusammenhänge vor Ort sichtbar und bringen faire Produktions- und Lebensbedingungen stärker ins öffentliche Bewusstsein.

Erik Dolch vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz betonte, dass der Austausch zwischen den Kommunen eine wichtige Rolle spiele, weil dadurch Erfahrungen weitergegeben und neue Ideen gemeinsam entwickelt werden könnten.

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Austausch über Landes- und Bundesebene

Ingelheims Bürgermeisterin Sybille Schäfer eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort. Außerdem nahm Staatssekretär Torsten Welling an dem Treffen teil. Eine kurze digitale Schalte ins Bundesinnenministerium gab den Teilnehmern zudem Einblicke in überregionale Aktivitäten und Entwicklungen im Bereich der öko-sozialen Beschaffung.

Dadurch verband die Veranstaltung den persönlichen Austausch vor Ort mit aktuellen Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene. Die Teilnehmer konnten Kontakte knüpfen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Ideen für die weitere Arbeit in ihren Kommunen entwickeln.

Kommunen wollen voneinander lernen

Dr. Friederike Vigeland, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik der Stadt Ingelheim, hob ebenfalls die Bedeutung der Vernetzung hervor. Kommunen könnten von erfolgreichen Projekten anderer profitieren und müssten neue Ideen deshalb nicht immer allein entwickeln.

Die Fairtrade-Stadt Ingelheim am Rhein, der BUND Koblenz und das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz organisierten das Vernetzungstreffen gemeinsam.

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