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Jugendhilfe Azimi eröffnet neuen Standort in Ingelheim

Familie mit Sozialarbeiterin
Bild: Jugendhilfe Azimi

Die Jugendhilfe Azimi hat neue Räumlichkeiten in Ingelheim eröffnet. Der freie Träger unterstützt dort Kinder, Jugendliche und Familien in unterschiedlichen Lebenslagen.

Die Jugendhilfe Azimi ist mit einem neuen Standort in Ingelheim vertreten. Leiter Ehsan Azimi und sein Team bieten dort Unterstützung für junge Menschen und Familien an. Die neuen Räume ergänzen die bisherige Arbeit des freien Jugendhilfeträgers und schaffen Platz für verschiedene pädagogische Angebote.

Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien

Die Angebote richten sich vor allem an junge Menschen zwischen etwa 12 und 20 Jahren. Allerdings begleitet die Jugendhilfe auch jüngere Kinder. Unterstützung gibt es zum Beispiel bei Problemen in der persönlichen Entwicklung oder im sozialen Umfeld. Außerdem hilft der Träger Familien bei Konflikten, Überforderung oder Gewalt. Auch Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung gehören zur Zielgruppe.

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Erziehungsbeistand und Familienhilfe gehören zum Angebot

Zu den zentralen Angeboten zählen die Erziehungsbeistandschaft und die sozialpädagogische Familienhilfe. Dabei begleitet die Jugendhilfe junge Menschen in ihrer Entwicklung. Familien erhalten zudem Unterstützung bei Problemen und Herausforderungen im Alltag. Je nach Bedarf findet die Betreuung in den Räumen des Trägers, im Umfeld der Jugendlichen oder direkt bei den Familien statt.

Team mit bis zu zwölf Mitarbeitern

Das Team besteht aus neun bis zwölf Mitarbeitern. Dazu gehören Festangestellte, Freiberufler, Selbstständige und Minijobber. Inhaltlich setzt die Jugendhilfe auf verschiedene pädagogische Ansätze. Dazu gehört unter anderem die Sportpädagogik. Sie soll Gesundheit und Ausdauer fördern. Gleichzeitig sollen Kinder und Jugendliche dadurch Selbstvertrauen aufbauen, soziale Erfahrungen sammeln und eigene Stärken entdecken.

Interkulturelle Arbeit und weitere Schwerpunkte

Auch interkulturelle Pädagogik spielt eine Rolle. Nach Angaben von Azimi geht es dabei darum, kulturelle Unterschiede zunächst zu verstehen und nicht zu bewerten. Weitere Themen sind der Umgang mit sozialen Medien, gesunde und bezahlbare Ernährung sowie die Verarbeitung von Flucht- und anderen belastenden Erfahrungen. Welche Schwerpunkte gesetzt werden, hängt von der jeweiligen Situation ab.

Neue Räume ermöglichen praktische Angebote

Mit dem neuen Standort kann die Jugendhilfe auch mehr praktische Angebote umsetzen. Sozialstunden sollen zum Beispiel mit handwerklichen Tätigkeiten verbunden werden. Als Beispiele nennt Azimi das Reparieren von Fahrrädern oder das Sammeln von Müll. Dadurch sollen Jugendliche Verantwortung übernehmen und gleichzeitig erleben, dass ihr eigener Beitrag Wirkung zeigt.

Zusammenarbeit mit Einrichtungen vor Ort

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vernetzung in Ingelheim. Dazu gehören unter anderem die Gerichtshilfe und verschiedene Ämter. Bereits bestehende soziale Angebote in der Stadt sieht Azimi dabei nicht als Konkurrenz. Vielmehr sollen sie die eigene Arbeit ergänzen und unterstützen.

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