Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach hat auf dem ehemaligen THW-Gelände am Kuhberg einen schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten geübt. Auch der Rettungsdienst des ASB nahm an der Übung teil. Das Szenario sah zwei beteiligte Autos vor. Ein Fahrzeug lag auf der Fahrerseite. Der verletzte Fahrer befand sich eingeschlossen im Wagen.
In einem zweiten Auto saß eine verletzte Beifahrerin. Der Fahrer dieses Fahrzeugs hatte den Unfallort im Übungsszenario verlassen und galt zunächst als vermisst.
Feuerwehr bildet zwei Einsatzabschnitte
Die Einsatzleitung teilte die Übungsstelle in zwei Bereiche auf. Gleichzeitig unterstützte der Führungsdienst unter anderem mit Rettungskarten, Nachalarmierungen und der Verarbeitung wichtiger Informationen. Am umgekippten Auto sicherten die Einsatzkräfte zunächst das Fahrzeug. Anschließend stellten sie es mit Hilfe von Schläuchen und Steckleitern vorsichtig wieder auf die Räder.
Nachdem die Erstversorgung abgeschlossen war, rettete die Feuerwehr den Fahrer über den Kofferraum aus dem Fahrzeug.
Große Seitenöffnung am zweiten Auto
Beim zweiten Wagen schufen die Einsatzkräfte mit hydraulischen Rettungsgeräten eine große Seitenöffnung. Dafür entfernten sie beide Türen auf der Fahrerseite sowie die B-Säule.
Danach holten sie die verletzte Beifahrerin auf einem Spineboard aus dem Auto und übergaben sie an den Rettungsdienst.
Währenddessen suchten weitere Kräfte nach dem zunächst vermissten Fahrer. Die Suchtrupps fanden ihn auf dem Gelände und übergaben auch ihn an den ASB.
Zusammenarbeit mit ASB und THW
Mit der Übung wollte die Feuerwehr besonders die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst trainieren und Erfahrungen für mögliche reale Einsatzlagen sammeln.
Die Feuerwehr dankte dem ASB für die Zusammenarbeit und dem THW für die Unterstützung sowie die Bereitstellung des Geländes.
Übungsleiter Andrè Göbel zeigte sich mit dem Ablauf zufrieden. Nach rund zwei Stunden konnten alle
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