Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg haben am Samstag, 22. August, eine ganztägige Ausbildung zur Wald und Vegetationsbrandbekämpfung absolviert. Dafür kamen sie am Walderlebniszentrum Soonwald zusammen.
Fünf Ausbilder von @fire begleiteten die Schulung. Dabei ging es sowohl um theoretische Grundlagen als auch um praktische Übungen.
Wind und Temperatur beeinflussen Brandausbreitung
Wald und Vegetationsbrände stellen andere Anforderungen an die Feuerwehr als klassische Gebäudebrände. Deshalb beschäftigten sich die Einsatzkräfte zunächst mit dem Verhalten solcher Brände.
Dabei ging es unter anderem um taktische Grundlagen, Gefahren für die Einsatzkräfte und die passende Schutzausrüstung. Außerdem erklärten die Ausbilder, welchen Einfluss Wind, Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf die Ausbreitung eines Feuers haben.
Feuerwehrleute trainieren verschiedene Löschtechniken
Anschließend setzten die Teilnehmer das Gelernte praktisch um. Sie trainierten unter anderem mit speziellen Handwerkzeugen und Löschrucksäcken. Außerdem übten sie den Umgang mit Schlauchmaterial.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Wasserabgabe aus Löschfahrzeugen während der Fahrt. Die Verbandsgemeinde Nahe-Glan unterstützte die Ausbildung dabei mit zwei entsprechend ausgestatteten Rollwagen für Waldbrände.
Drohnenstaffel beteiligt sich an Übungen
Auch die Drohnenstaffel des Landkreises Bad Kreuznach nutzte die Übungen für eine eigene Ausbildung. Sie integrierte sich dabei in die praktischen Szenarien.
Die Einsatzkräfte trainierten unter anderem, die Ausbreitung eines Brandes aus der Luft zu dokumentieren und dessen Geschwindigkeit zu bestimmen. Außerdem übten sie, Glutnester zu erkennen sowie Windgeschwindigkeit und Windrichtung zu ermitteln.
Die Ausbilder von @fire verfügen über praktische Erfahrung bei Vegetationsbränden. Sie waren unter anderem auch beim Waldbrand bei Traisen im Landkreis Bad Kreuznach im Einsatz.
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