Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg sind am Dienstag zu insgesamt sieben Einsätzen ausgerückt. Das Einsatzgeschehen begann am Morgen und dauerte bis in die Nacht.
Brände und Ölspuren beschäftigten die Feuerwehr
Der erste Einsatz führte die Feuerwehr zu einer Ölspur nach Waldlaubersheim. Kurz darauf folgte eine Dieselspur in Stromberg. Am Mittag brannten rund 2.500 Quadratmeter eines Weinbergs in Guldental. Fast zeitgleich mussten Einsatzkräfte einen Brand auf einer etwa 200 Quadratmeter großen Rasenfläche in einem Industriegebiet in Langenlonsheim löschen.
Am Nachmittag rückte die Feuerwehr außerdem zu einem Böschungsbrand an der A61 aus. Später unterstützten Einsatzkräfte den Rettungsdienst bei einem Einsatz in Guldental.

Große Suchaktion an der Nahe
Der siebte Einsatz begann am Abend mit einer Alarmierung der Drohneneinheit. Nach dem Fund von Kleidungsstücken am Ufer der Nahe forderte die Polizei die Feuerwehr zur Unterstützung bei einer Suche an.
Im Verlauf der Suchaktion wurden weitere Feuerwehreinheiten aus der Verbandsgemeinde sowie aus Bingen hinzugezogen. Außerdem waren der Rettungsdienst, Strömungsretter der DLRG und weitere Spezialkräfte im Einsatz.
Insgesamt beteiligten sich knapp 80 Einsatzkräfte an der Suche auf dem Wasser, aus der Luft und entlang der Uferbereiche. Die Suche wurde am frühen Morgen ohne Feststellung einer Person beendet. Die weiteren Ermittlungen übernahm anschließend die Polizei.