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Landwirte werden zu wichtigen Helfern beim Waldbrand bei Reichenbach

Am Wasserreservoir Leonhard/Dunkel befüllten die Landwirte ihre Güllefässer. Quelle: Jenny Nees

Beim Waldbrand zwischen Reichenbach und Kronweiler haben Landwirte aus dem Kreis Birkenfeld einen entscheidenden Beitrag zur Brandbekämpfung geleistet. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, sorgten sie mit Güllefässern und schwerem Gerät dafür, dass die Feuerwehr dauerhaft mit Löschwasser versorgt werden konnte.

Innerhalb einer Stunde organisiert

Schon kurz nach Beginn des Einsatzes zeigte sich, dass die Wasserversorgung zur größten Herausforderung werden könnte. Über den Altwieserhof bei Heimbach wurden Landwirte aus der Region informiert und innerhalb einer Stunde zahlreiche Fahrzeuge und Maschinen organisiert.

Als Wasserentnahmestellen dienten ein Beregnungssee sowie ein Löschteich in der Nähe des Brandgebiets. Mit ihren Güllefässern transportierten die Landwirte bei jedem Umlauf mehr als 100.000 Liter Wasser und versorgten damit die Einsatzkräfte kontinuierlich.

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Raupen stoppten die Ausbreitung des Feuers

Neben den Wassertransporten kamen auch zwei Raupen zum Einsatz. Sie zogen Schneisen im Wald, wodurch sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte und die Feuerwehr näher an die Glutnester gelangte.

Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Lukas Klein bezeichnete die Unterstützung der Landwirte als „Gold wert“. Auch Bürgermeister Bernd Alsfasser hob hervor, dass die Leistung der Landwirte die Kapazität der wasserführenden Feuerwehrfahrzeuge deutlich übertroffen habe.

Die Verbindung zwischen den Fässern und den Feuerwehrschläuchen herzustellen, erwies sich als Herausforderung. Foto: Jenny Nees

Zusammenarbeit will man weiter ausbauen

Der Einsatz zeigte nach Angaben der Verantwortlichen aber auch Verbesserungsbedarf. So sollen künftig einheitliche Anschlüsse für Güllefässer und Feuerwehrtechnik geschaffen werden. Außerdem ist geplant, ein regionales Netzwerk nach dem Vorbild der „Red Farmer“ aufzubauen, um bei künftigen Wald- und Vegetationsbränden noch schneller gemeinsam reagieren zu können.

Verena Saar, die ihre Berufskollegen zusammentrommelte, und ihr Vater Heinz-Otto halfen beim Löschen mit. Foto: Karsten Schultheiß/Kreisverwaltung Birkenfeld
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Geraldine Werner arbeitet als Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt.Sie deckt ein breites Spektrum an regionalen Nachrichten ab, von kommunalen Themen bis hin zu gesellschaftlichen Ereignissen. Ihr Ziel ist es, Leserinnen und Leser zuverlässig und verständlich zu informieren.