Die Städte Bingen, Bad Kreuznach und Ingelheim sowie die Verbandsgemeinde Gau-Algesheim arbeiten künftig beim Schutz von Veranstaltungen enger zusammen. Die Kommunen haben dazu eine Vereinbarung zur interkommunalen Zusammenarbeit unterzeichnet.
Mobile Fahrzeugsperren für mehr Sicherheit
Geplant ist die gemeinsame Anschaffung von zwölf mobilen Fahrzeugsperren. Sie sollen Veranstaltungen und andere besonders schutzbedürftige Einsatzlagen vor unbefugt einfahrenden Fahrzeugen schützen.
Durch die gemeinsame Beschaffung und Nutzung sollen Anschaffungs- und Folgekosten auf die beteiligten Kommunen verteilt werden.
Land fördert das Projekt
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 220.000 Euro. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben mit 140.000 Euro. Voraussetzung für die Förderung war eine verbindliche Kooperationsvereinbarung zwischen den beteiligten Kommunen.
Die Fahrzeugsperren lagern künftig beim Servicebetrieb der Stadt Bingen. Die organisatorische Koordination übernimmt das Binger Ordnungsamt.
Einheitlicher Sicherheitsstandard in der Region
Nach Angaben der Stadt Bingen soll die Zusammenarbeit dazu beitragen, einen möglichst einheitlichen Sicherheitsstandard für Veranstaltungen in der Region zu schaffen. Oberbürgermeister Thomas Feser betonte bei der Vertragsunterzeichnung, dass die Kooperation sowohl die Sicherheit stärke als auch wirtschaftliche Vorteile bringe. Eine hundertprozentige Sicherheit könne jedoch niemals gewährleistet werden.