Nach langer Suche nach einem passenden Standort hat die Seehundeskulptur des Künstlers Karl Steiner nun einen festen Platz im Bad Kreuznacher Oranienpark gefunden. Am Teich des Parks wurde das Kunstwerk in einer kleinen Feierstunde offiziell eingeweiht. An der Zeremonie nahmen Kulturdezernent Mirko Helmut Kohl, die scheidende Kulturamtsleiterin Grit Gigga und ihr Nachfolger Nils Wachner teil.
Seehundeskulptur im Oranienpark
Für Grit Gigga war die Einweihung zugleich ein besonderer Abschluss ihrer Zeit als Kulturamtsleiterin. Der Termin war ihr letzter öffentlicher Auftritt in dieser Funktion. In ihrer Ansprache würdigte sie die lange Geschichte rund um die Skulptur und das Engagement vieler Beteiligter, die sich dafür eingesetzt hatten, dass das Werk wieder einen angemessenen Platz erhielt.
Auch Kulturdezernent Mirko Helmut Kohl betonte die Bedeutung der Skulptur für Kunst, Stadtgeschichte und kulturelle Erinnerung. Der Kulturausschuss hatte beschlossen, für das restaurierte Werk einen neuen und würdigen Standort zu finden. Mit dem Oranienpark sei nun ein Platz gefunden worden, an dem die Skulptur wieder öffentlich sichtbar und erlebbar sei.
Die 1961 von Karl Steiner geschaffene Skulptur ist rund 1,40 Meter hoch und wiegt etwa 2,5 Tonnen. Mit Unterstützung des Altstadtvereins und durch Spenden in Höhe von 4.500 Euro wurde sie fachgerecht restauriert.
Viele Beteiligte ermöglichten neuen Standort
Die Seehundeskulptur gehört seit vielen Jahren zum kulturellen Erbe Bad Kreuznachs. Gesucht worden war deshalb ein Standort in Wassernähe, der dem Motiv und der Bedeutung des Kunstwerks gerecht wird. Der Platz am Teich im Oranienpark bietet nun einen solchen Rahmen.
Besonders gewürdigt wurde das Engagement des Altstadtvereins und von Steffen Kaul, die sich für den Erhalt und die Aufstellung der Skulptur eingesetzt hatten. Die aufwändige Restaurierung übernahm der Steinmetzbetrieb Bussmer und Orben. Dabei wurde insbesondere Julius Orben hervorgehoben, ein ehemaliger Schüler Karl Steiners, der die Arbeiten mit persönlicher Verbundenheit begleitete.
Auch die denkmalgeschützte Pergola wurde für den neuen Standort ergänzt. Die Firma Förster installierte eine Glasüberdachung und schuf damit einen geschützten und zugleich offenen Rahmen für die Skulptur.
Mit der Einweihung ist eine lange Geschichte rund um die Seehundeskulptur zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen. Das Kunstwerk hat nun seinen neuen festen Platz am Teich des Oranienparks gefunden.
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