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Trotz Sparmaßnahmen: Gradierwerk bleibt in voller Länge erhalten

Trotz Sparmaßnahmen: Gradierwerk bleibt in voller Länge erhalten
Quelle: Quelle: GuT / Michael Vesper

Der Bad Kreuznacher Stadtrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung intensiv mit der Zukunft des Gradierwerks Nummer 3 im Salinental beschäftigt. Eine mögliche Verkürzung des Bauwerks wurde dabei nach ausführlicher Diskussion abgelehnt.

Gradierwerk Bad Kreuznach bleibt in voller Länge erhalten

Hintergrund der Überlegungen sind die hohen laufenden Kosten für Erhalt und Unterhaltung der Gradierwerke. Diese steigen seit Jahren kontinuierlich an und belasten den städtischen Haushalt erheblich.

Im Raum stand daher die Idee, das rund 1.200 Meter lange Gradierwerk um etwa 70 Meter zu kürzen, um langfristig Kosten zu sparen.

Unabhängig von einer möglichen Kürzung steht eine Sanierung des Gradierwerks an. Fördermittel können jedoch nur in Anspruch genommen werden, wenn die Anlage barrierefrei umgebaut wird.

Die Stadt ist daher nun gefordert, entsprechende Fördergelder zu beantragen und die notwendigen Voraussetzungen für eine Sanierung zu schaffen.

Wichtige Rolle für Stadt und Kurwesen

Die Gradierwerke im Salinental gelten als europaweit einzigartiges Freiluftinhalatorium und sind ein zentrales Merkmal der Kurstadt Bad Kreuznach.

„Solange ich hier Oberbürgermeister bin, werde ich mich dafür einsetzen, dass unser Alleinstellungsmerkmal erhalten bleibt“, verspricht Bad Kreuznachs Oberbürgermeister Emanuel Letz.„Aber, so ehrlich müssen wir sein, die Erhaltung der Gradierwerke, die Unterhaltung der Gradierwerke, das kostet viel Geld jedes Jahr.“, betonte er außerdem.

Die Diskussion um die Gradierwerke steht stellvertretend für die angespannte finanzielle Lage vieler Kommunen. Neben Sozial-, Personal- und Infrastrukturkosten müssen Kurorte zusätzliche Ausgaben für Einrichtungen wie Gradierwerke, Thermalbäder und Kurparks stemmen.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.
Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.

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