Die Grundschule in Langenlonsheim hat neue Klassenräume in Modulbauweise erhalten. Hintergrund sind steigende Schülerzahlen und ein wachsender Platzbedarf.
Flächenmangel machte Erweiterung notwendig
Als dreizügige Grundschule mit Ganztagsangebot stieß die Schule bereits in der Vergangenheit an ihre Kapazitätsgrenzen. Teilweise wurden andere Räume zu Klassenräumen umfunktioniert, obwohl sie dafür nur eingeschränkt geeignet waren.
Ein im Jahr 2025 erarbeitetes Flächenprogramm und ein pädagogisches Konzept zeigten einen deutlichen Raumbedarf auf.
Schnelle Umsetzung in acht Monaten
Der Verbandsgemeinderat Langenlonsheim-Stromberg beschloss im August 2025, zusätzliche Klassenräume in Modulbauweise zu errichten. Die neuen Räume wurden nun offiziell in Betrieb genommen.
Von der Entscheidung bis zur Fertigstellung vergingen rund acht Monate.
Investition von über 300.000 Euro
Die Verbandsgemeinde investierte insgesamt rund 317.000 Euro für die Maßnahmen. Darin enthalten sind unter anderem die Anschaffung von neun Modulen für zwei Klassenräume, Planungs- und Genehmigungskosten, Bodenarbeiten sowie technische Installationen.
Auch ein barrierefreier Zugang und Zaunarbeiten wurden umgesetzt.
Mit der Umsetzung wurde ein Unternehmen aus Langenlonsheim beauftragt. Die Planung übernahm ein Büro aus Guldental.
Blick in die Zukunft
Die neuen Räume sollen den Bedarf kurzfristig decken, bis eine geplante Umbaumaßnahme umgesetzt wird. Bürgermeister Michael Cyfka betonte, dass die Investition in die Zukunft der Kinder sinnvoll sei.