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Schwanenangriff schockiert Bad Kreuznach

Ein Mann in einem grünen Anzug steht in einem dichten Wald neben einem Schwanennest mit einem Schwan.
Quelle: Naturschutzgruppe Nahe

Ein erneuter Angriff auf ein Schwanennest in Bad Kreuznach sorgt für Entsetzen. Am 21. April 2026 griff ein Täter ein geschütztes Nest an. Der Vorfall ereignete sich am Naheradweg Richtung Pfingstwiese. Obwohl ein Bauzaun und Kameras das Nest sichern, kam es zur Tat.

Brut kurz vor dem Schlüpfen zerstört

Der Angriff geschah zwischen 8.35 Uhr und 8.45 Uhr. Der Täter zerstörte zwei Eier und griff die Schwanendame an. Er nutzte dafür einen Stock. Besonders tragisch wirkt der Zeitpunkt. Die Küken standen kurz vor dem Schlüpfen. In etwa einer Woche hätten sie das Licht der Welt gesehen.

Die zerstörten Eier führten zu großem Leid. Die Jungtiere erlebten einen rund 15-minütigen Todeskampf. Dieser Umstand erschüttert viele Tierfreunde in der Region. Zudem zeigt sich die Schwanendame seitdem stark verängstigt.

Quelle: Naturschutzgruppe Nahe

Erinnerung an Vorfall im Vorjahr

Bereits im letzten Jahr kam es zu einem ähnlichen Vorfall. Damals zerstörte ein Täter das komplette Gelege einer Schwanenfamilie. Deshalb verstärkten Helfer den Schutz des aktuellen Nestes. Dennoch konnte auch diese Maßnahme den Angriff nicht verhindern.

Die Naturschutzgruppe Nahe zeigt sich besorgt. Der erneute Angriff verdeutlicht ein ernstes Problem. Gleichzeitig wächst die Sorge um weitere Nester entlang der Nahe.

Quelle: Naturschutzgruppe Nahe

Aufruf an Bevölkerung in Bad Kreuznach

Die Naturschützer bitten um Aufmerksamkeit. Gerade während der Brut- und Setzzeit brauchen Tiere besonderen Schutz. Spaziergänger und Radfahrer sollen wachsam bleiben. Hinweise könnten helfen, weitere Taten zu verhindern.

Wer Beobachtungen gemacht hat, kann sich melden. Die Naturschutzgruppe nimmt Hinweise telefonisch entgegen. Die Nummern lauten 0176/96103076 und 0157/50158088.

Quelle: Naturschutzgruppe Nahe

Der Angriff auf ein Schwanennest in Bad Kreuznach zeigt, wie wichtig gemeinsamer Schutz ist. Nur durch Aufmerksamkeit lassen sich solche Taten künftig vermeiden.

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Thorsten Subat arbeitet als Redaktionsleiter bei Rhein Nahe Direkt.
Sein Fokus liegt auf kommunalen Themen, Veranstaltungen und gesellschaftlich relevanten Entwicklungen. Dabei legt er Wert auf gründliche Recherche und verständliche Darstellung komplexer Themen.

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