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Unfallchirurgie der Diakonie Kliniken zieht in die Ringstraße um

Pflegedirektorin Jutta Magmer-Melaas, Geschäftsführer Manuel Seidel, Chefarzt für Unfallchirurgie Prof. Dr. Frank Hartmann und Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme Dr. Oliver Bill Quelle: Stiftung kreuznacher diakonie, Sandra Beck

Die Diakonie Kliniken Bad Kreuznach setzen ihren Umstrukturierungsprozess fort. Ab dem 15. Juni 2026 werden sämtliche Leistungen der Unfallchirurgie zentral am Standort Ringstraße 64 angeboten.

Mit der Zusammenführung sollen die Versorgung von Unfallpatienten sowie die Abläufe zwischen den Fachbereichen weiter verbessert werden. Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Frank Hartmann entsteht dort eine zentrale Anlaufstelle für die Behandlung von Unfallverletzungen, Knochenbrüchen und schweren Arbeits- oder Schulunfällen.

Notfallversorgung künftig nach Fachgebieten organisiert

Mit dem Umzug organisieren sie auch die Notfallversorgung neu. Chirurgische Notfälle landen künftig ausschließlich in der Ringstraße.

Dazu gehören unter anderem:

  • Knochenbrüche
  • Schnitt- und Platzwunden
  • Arbeits-, Schul- und Verkehrsunfälle
  • Sportverletzungen
  • Wirbelsäulenverletzungen

Auch Patienten mit Brustschmerzen oder Herzbeschwerden werden weiterhin in der Ringstraße versorgt.

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Internistische Notfälle bleiben in der Mühlenstraße

Die Mühlenstraße bleibt Standort für die internistische Notfallversorgung. Dort werden unter anderem Patienten mit folgenden Beschwerden behandelt:

  • Bauchschmerzen
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Diabetes-Komplikationen
  • Verdacht auf Schlaganfall
  • Neurologische Symptome

Wer unsicher ist, welcher Standort zuständig ist, kann weiterhin beide Notaufnahmen aufsuchen. Falls notwendig, organisieren die Diakonie Kliniken einen internen Transport zum jeweils spezialisierten Standort.

Ausbau der Zentralen Notaufnahme

In der Ringstraße gibt es bereits zusätzlich geschaffene Behandlungsplätze. Weitere Umbauten sind geplant. Künftig soll die Zentrale Notaufnahme über bis zu 24 Behandlungsplätze, drei Schockräume und einen Überwachungsbereich verfügen.

Nach Angaben der Klinik wurden im vergangenen Jahr rund 50.000 Patientinnen und Patienten in den Notaufnahmen behandelt.

Hintergrund der Neuorganisation

Nach dem Erwerb des Krankenhauses St. Marienwörth gelten die beiden Klinikstandorte aufgrund ihrer räumlichen Nähe rechtlich als ein gemeinsames Krankenhaus. Die gesetzlichen Vorgaben sehen deshalb langfristig nur eine Zentrale Notaufnahme vor.

Die Diakonie Kliniken wollen mit der Neustrukturierung die Notfallversorgung im Landkreis Bad Kreuznach langfristig sichern und gleichzeitig die medizinischen Schwerpunkte an beiden Standorten klarer bündeln.

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Geraldine Werner arbeitet als Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt.Sie deckt ein breites Spektrum an regionalen Nachrichten ab, von kommunalen Themen bis hin zu gesellschaftlichen Ereignissen. Ihr Ziel ist es, Leserinnen und Leser zuverlässig und verständlich zu informieren.