Bad Kreuznach. Nach den Baumaßnahmen der Kreuznacher Stadtwerke in der Innenstadt von Bad Kreuznach ist bei Anwohnerinnen und Anwohnern eine Frage aufgekommen: Warum wurde der aufgerissene Bereich nicht wieder mit den ursprünglichen Pflastersteinen geschlossen, sondern stattdessen asphaltiert? Genau diese Frage stellten wir der Stadt. Wir möchten die Hintergründe der Entscheidung erfahren.

Auf den ersten Blick fällt der Unterschied im Straßenbild deutlich auf. Während die umliegenden Bereiche weiterhin mit Pflastersteinen versehen sind, wurde die von den Kreuznacher Stadtwerke aufgerissene Fläche mit einer Teerdecke wiederhergestellt. Für viele wirkt das wie ein Bruch im bisherigen Straßenbild. Entsprechend interessiert nun vor allem, welche Gründe es dafür gab.
Besonders spannend ist für die Anwohnerinnen und Anwohner die Frage, ob diese Lösung nur vorübergehend ist oder ob sie dauerhaft so bleiben soll.
Die Stadt teilt uns hierzu mit: “Der Asphaltbelag ist an dieser Stelle nur provisorisch, da die Bad Kreuznacher Stadtentwässerung (BKSE) Ende August in diesem Bereich mit der Kanalerneuerung beginnt.” Die Baumaßnahme hat nichts mit dem Glasfaserausbau in der Stadt zu tun.
Für die Betroffenen ist nicht nur wichtig, wie die Straße am Ende aussieht. Es ist auch relevant, ob die Oberfläche in Zukunft funktional und verkehrssicher bleibt. Gerade bei gepflasterten Bereichen spielt die optische Einheitlichkeit oft eine große Rolle. Deshalb werden solche Änderungen schnell wahrgenommen.
Die Baustelle wird in drei Bauabschnitten durchgeführt. Abschnitt 1 und Baubeginn ist der Bereich von der Kreuzstraße bis zur Geißbergergasse und Fährgasse. Abschnitt 2 erstreckt sich von der Fährgasse bis zur Mühlenstraße. Abschnitt 3 beläuft sich von der Fährgasse ausgehend von der Beinde bis zur Mühlenstraße.