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Umgestaltung rund um die Burg Klopp nimmt Gestalt an

v. l. n. r.: Dagmar Leitner, Leiterin des Bauamtes, Lasse Mahlzahn von Franz Reschke Landschaftsarchitektur GmbH, Oberbürgermeister Thomas Feser. Quelle: Stadt Bingen | Coralie Brandt

Die Planungen für die Umgestaltung des Burgbergs und des Umfelds der Burg Klopp in Bingen werden konkreter. Knapp drei Monate nach der Vorstellung der Wettbewerbsentwürfe haben die Verantwortlichen die nächsten Schritte präsentiert.

Der Siegerentwurf mit dem Titel „Wir treffen uns am Horizont“ stammt vom Berliner Büro Franz Reschke Landschaftsarchitektur. Die Bauarbeiten sollen im Jahr 2027 beginnen.

Panoramapark mit besserer Anbindung

Ziel des Projekts ist es, den Burgberg zu einem attraktiven Panoramapark weiterzuentwickeln. Dabei sollen der Burghof, der Burggraben und der Wiesenhang als eigenständige Bereiche gestaltet werden, gleichzeitig werden sie durch barrierearme Wege miteinander verbunden. Zudem liegt ein besonderer Schwerpunkt auf einer möglichst schwellenlosen Erreichbarkeit, damit möglichst viele Menschen die Anlage nutzen können.

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Neuer Spielplatz mit Burg-Thema

Auch Familien sollen von der Umgestaltung profitieren, denn geplant ist ein neuer Spielplatz am Hang, der sich thematisch an Berg und Burg orientiert. Dabei greifen die Spielgeräte die natürlichen Höhenunterschiede des Geländes auf, sodass die Topografie aktiv in das Konzept eingebunden wird. Außerdem ist eine barrierefreie Anbindung des Spielbereichs vorgesehen, damit alle Kinder die Angebote nutzen können.

Vorbereitung auf die BUGA 2029

Nach Angaben von Oberbürgermeister Thomas Feser soll die Umgestaltung nicht nur den Burgberg aufwerten, sondern auch mit Blick auf die Bundesgartenschau 2029 Besucher vom Rhein hinauf zur Burg Klopp und weiter in die Innenstadt führen.

Darüber hinaus spielt die Klimaanpassung eine wichtige Rolle. So pflanzt man zusätzliche Bäume und entwickelt bestehende Grünflächen weiter. Gleichzeitig sollen ökologische Maßnahmen im Burggraben, an den Felsen sowie in den Weinbergen umgesetzt werden, damit der Burgberg langfristig attraktiver wird und zugleich seine ökologische Bedeutung gestärkt wird.

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Geraldine Werner arbeitet als Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt.
Sie deckt ein breites Spektrum an regionalen Nachrichten ab, von kommunalen Themen bis hin zu gesellschaftlichen Ereignissen. Ihr Ziel ist es, Leserinnen und Leser zuverlässig und verständlich zu informieren.