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Neue „Lebensretter-Schule“ in Birkenfeld ausgezeichnet

Neue „Lebensretter-Schule“ in Birkenfeld ausgezeichnet
Tom Brenner (v.l., stv. Leiter Stammzellspenderdatei), Christine Tholey-Martens (Leiter ESB Bildungsstätte für Sozialwesen), Fabian Korb (Spendergewinnung). Quelle: Stefan-Morsch-Stiftung

Die ESB Bildungsstätte für Sozialwesen der Elisabeth-Stiftung des DRK zu Birkenfeld ist von der Stefan-Morsch-Stiftung als „Lebensretter-Schule“ ausgezeichnet worden. Mit der Aufnahme in das Netzwerk würdigt die Stiftung das besondere Engagement der Bildungseinrichtung im Bereich der Stammzellspende. Bereits bei früheren Aktionen konnten zahlreiche Schüler für eine Typisierung gewonnen werden.

Engagement gegen Blutkrebs wird gewürdigt

Die Auszeichnung erhalten Schulen, die sich aktiv dafür einsetzen, junge Menschen über Blutkrebs und die Möglichkeiten der Stammzellspende zu informieren. Gleichzeitig sollen Schüler dauerhaft für gesellschaftliches Engagement sensibilisiert werden.

Mit der Aufnahme in das Netzwerk der Lebensretter-Schulen wird die nachhaltige Zusammenarbeit zwischen der ESB Bildungsstätte für Sozialwesen und der Stefan-Morsch-Stiftung unterstrichen. „Der Besuch unserer Schulklasse bei der Stefan-Morsch-Stiftung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll die direkte Begegnung mit dem Thema Stammzellspende ist. Die räumliche Nähe zur Stiftung eröffnet uns die Möglichkeit, gesellschaftliches Engagement nicht nur zu vermitteln, sondern für unsere Schüler auch erlebbar zu machen,“ erklärt Christine Tholey-Martens, Leiterin der Bildungsstätte für Sozialwesen der Elisabeth-Stiftung des DRK zu Birkenfeld bei dem Besuch eines Kurses bei der Stefan-Morsch-Stiftung.

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Informationsangebote und Typisierungsaktionen

Die Schule bildet Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, Altenpflegehelfer sowie Ergotherapeuten aus. Durch Informationsveranstaltungen, Typisierungsaktionen und regelmäßig wiederkehrende Projekte trägt die Einrichtung dazu bei, neue potenzielle Stammzellspender zu gewinnen und das Bewusstsein für das Thema langfristig zu stärken.

Junge Menschen zählen zu den wichtigsten Zielgruppen bei der Stammzellspende. Schulen leisten daher einen wichtigen Beitrag, indem sie frühzeitig über die Möglichkeit informieren, mit einer Registrierung möglicherweise Leben zu retten.

„Schulen erreichen junge Menschen in einer wichtigen Lebensphase. Deshalb sind sie starke Partner, um langfristig Aufmerksamkeit für die Stammzellspende zu schaffen“, sagt Fabian Korb, der die Lebensretter-Schulen der Stefan-Morsch-Stiftung betreut.

Weitere gemeinsame Projekte geplant

Auch in Zukunft sind weitere gemeinsame Projekte sowie Aktionen rund um das Thema Stammzellspende vorgesehen. Das Netzwerk der Lebensretter-Schulen soll den Austausch zwischen den teilnehmenden Schulen fördern und zusätzliche Möglichkeiten schaffen, potenzielle Stammzellspender zu gewinnen.

Interessierte können sich jederzeit auch online als Stammzellspender registrieren. Gesunde Personen im Alter zwischen 16 und 40 Jahren können kostenfrei ein Typisierungsset für zu Hause bestellen. Die Registrierung erfolgt über einen Wangenschleimhautabstrich und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.
Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.