Mit dem Projekt „Ingelheim erleben“ setzt die Stadt Ingelheim auf digitale Innovation im Tourismus. Ziel ist es, Sehenswürdigkeiten, Kulturangebote und Freizeitmöglichkeiten einfacher zugänglich zu machen. Gleichzeitig sollen Gäste bereits vor ihrem Besuch inspiriert und während ihres Aufenthalts begleitet werden. Grundlage des Projekts ist die Plattform „pickablue“. Darauf entsteht derzeit eine interaktive digitale Sammelmappe, die Besucherinnen und Besucher bequem über das eigene Smartphone nutzen können.
Sehenswürdigkeiten digital entdecken
Über QR-Codes lassen sich Informationen direkt abrufen, speichern und jederzeit erneut öffnen. Dadurch erhalten Gäste einen schnellen Zugang zu wichtigen Informationen und spannenden Inhalten.
„Unser Ziel ist es, die Vielfalt Ingelheims digital erlebbar zu machen und gleichzeitig Lust auf einen Besuch vor Ort zu wecken“, erklärt das Team von Ingelheim erleben.
In der ersten Projektphase stehen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt im Mittelpunkt. Dazu zählen die Kaiserpfalz, die Burgkirche, der Winzerkeller, der Bismarckturm, die kING Kultur- und Kongresshalle, die Innenstadt sowie der Rhein. Die Inhalte werden multimedial aufbereitet und zusätzlich durch Audio-, Video- sowie interaktive Elemente ergänzt.
Verknüpfung mit der Kulturmeile
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung mit der Digitalisierung der Historischen Kulturmeile. Dieses Projekt setzt die Forschungsstelle Kaiserpfalz derzeit ebenfalls um. Dadurch entsteht Schritt für Schritt eine umfassende digitale Darstellung der Stadt. Gleichzeitig werden kulturelle, historische und touristische Angebote miteinander vernetzt. Besucher erhalten dadurch einen noch umfassenderen Einblick in die Geschichte und Gegenwart Ingelheims.
Barrierearme Angebote und neue Ideen
Die Verantwortlichen legen großen Wert auf eine erlebnisorientierte und möglichst barrierearme Gestaltung. So können Gäste am Bismarckturm künftig über einen QR-Code Panoramaaufnahmen von der Aussichtsplattform abrufen. Dadurch erleben auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die Aussicht, ohne die 124 Stufen des Turms steigen zu müssen. Darüber hinaus soll das Angebot kontinuierlich wachsen. Geplant sind zusätzliche Inhalte zu Wandern, Radfahren, Gastronomie und Hotellerie. Außerdem denken die Projektverantwortlichen über ein digitales Gutscheinheft sowie eine interaktive Stadtrallye nach. Gleichzeitig sollen exklusive Inhalte vor Ort zusätzliche Anreize für Besuche schaffen. Die Fertigstellung der ersten Projektphase ist für den Herbst dieses Jahres vorgesehen.


