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Kirn: Weniger Unfälle im Jahr 2025 gemeldet

Weniger Unfälle im Raum Kirn im Jahr 2025
Symbolbild

Die Polizeiinspektion Kirn hat das Verkehrsunfalllagebild für den Zeitraum von 2021 bis 2025 vorgestellt. Für das Jahr 2025 zeigt sich eine insgesamt positive Entwicklung.

Deutlicher Rückgang der Unfallzahlen

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 990 Verkehrsunfälle registriert. Das sind 110 Unfälle weniger als im Vorjahr und entspricht einem Rückgang von rund 10 Prozent. Nach dem Höchststand im Jahr 2023 mit 1.187 Unfällen ist damit im zweiten Jahr in Folge ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Gleichzeitig ist 2025 der niedrigste Wert im Fünfjahresvergleich.

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Weniger Verletzte und Todesfälle

Auch die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ist gesunken. 2025 wurden 74 solcher Unfälle registriert, 19 weniger als im Vorjahr. Insgesamt verunglückten 94 Personen, das sind 21 weniger als 2024.

Im Detail wurden zwei Menschen tödlich verletzt, 15 schwer und 77 leicht. Besonders deutlich ist der Rückgang bei tödlichen und schweren Verletzungen.

Wildunfälle bleiben häufigste Ursache

Ein Schwerpunkt bleibt weiterhin der Bereich der Wildunfälle. Mit 320 Fällen machen sie rund ein Drittel aller Unfälle aus. In den meisten Fällen entsteht dabei ein Sachschaden.

Rückgänge gab es unter anderem bei Geschwindigkeits- und Abstandsverstößen sowie bei Unfällen mit motorisierten Zweirädern.

Risikogruppen im Blick

Die Polizei registrierte 2025 fünf Unfälle mit Kindern. Dabei verunglückten insgesamt elf Kinder, ein Kind erlitt schwere Verletzungen, zehn wurden leicht verletzt. Todesfälle gab es in dieser Altersgruppe nicht.

Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren waren an 165 Unfällen beteiligt. 17 Personen verunglückten in dieser Gruppe. Häufige Ursachen sind nicht angepasste Geschwindigkeit, Fahrfehler und mangelnde Erfahrung.

Senioren ab 65 Jahren waren an 209 Unfällen beteiligt. Dabei verunglückten zehn Personen. Trotz eines Rückgangs bleiben altersbedingte Einschränkungen ein relevanter Faktor.

Polizei setzt weiter auf Prävention

Insgesamt zeigt sich eine positive Entwicklung im Unfallgeschehen. Die Polizei setzt weiterhin auf Präventionsarbeit und Kontrollen, etwa bei der Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer und der Fahrtüchtigkeit.

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Lisa Jäger arbeitet als Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt.
Sie deckt ein breites Spektrum an regionalen Nachrichten ab, von kommunalen Themen bis hin zu gesellschaftlichen Ereignissen.