Für die Schulsozialarbeit im Kreis Bad Kreuznach stehen in diesem Jahr 382.500 Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen aus einem landesweiten Förderprogramm zur Unterstützung schulischer Sozialarbeit. Nach Angaben aus dem Landtag investiert das Land insgesamt 12 Millionen Euro in diesen Bereich. Dabei ist das Ziel, Schulen in den Kommunen personell zu stärken und soziale Unterstützung dauerhaft abzusichern.
Landesweite Förderung der Schulsozialarbeit
Die Mittel sind Teil eines landesweiten Ansatzes zur Finanzierung schulischer Sozialarbeit. Nach Angaben aus dem Landtag ermöglicht das Programm landesweit die Finanzierung von rund 380 Stellen und ein Großteil dieser Stellen ist bereits von den Kommunen beantragt und bewilligt worden. Für den Kreis Bad Kreuznach fließt daraus ein Anteil von 382.500 Euro in die Arbeit an den Schulen.
Aussagen aus dem Landtag
Dazu erklärt SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Claudia Eider:
„Insgesamt investiert das Land in diesem Jahr 12 Millionen Euro in die Schulsozialarbeit. Damit sorgen wir dafür, dass in den Kommunen und auch bei uns vor Ort jede Schule mit ausreichend Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern ausgestattet ist. Eine gute Schulsozialarbeit sorgt für mehr Sicherheit, weniger Gewalt und entlastet Lehrkräfte. Das schafft bessere Bildungschancen und mehr Bildungsgerechtigkeit für unsere Schülerinnen und Schüler.“
Des weiteren äußert sich der SPD-Landtagsabgeordnete Markus Stein zur Förderung:
„Das Land ermöglicht die Finanzierung von rund 380 Stellen in der Schulsozialarbeit, von denen der Großteil bereits von den Kommunen abgerufen und bewilligt wurde. Durch neue, vereinfachte Förderregeln und weniger Bürokratie gelangen die Mittel schneller in die Schulen. So werden Schülerinnen und Schüler gezielt unterstützt, Lehrkräfte entlastet und Schule als lern- und lebensfreundlicher Ort nachhaltig gestärkt. So geht sozialdemokratische Bildungspolitik, die wir als SPD-Landtagsfraktion gemeinsam mit der Landesregierung und Bildungsminister Sven Teuber mit ganzer Kraft vorantreiben.“