Die Haushaltsgenehmigung der Stadt Bad Kreuznach 2026 ist nur teilweise erteilt worden. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) erlaubt zwar Kredite für notwendige Investitionen, kritisiert aber die Finanzlage der Stadt. Gleichzeitig fordert die Behörde, dass die Stadt ihre Ausgaben stärker im Griff behält. In diesem Jahr beläuft sich das Jahresergebnis auf rund 587.000 Euro. Laut Berechnungen der ADD rechnet man in den nächsten Jahren jedoch mit großen Defiziten im Jahresergebnis.
Finanzlage der Stadt weiterhin schwierig
Die ADD sieht die finanzielle Lage der Stadt als dauerhaft angespannt an. Weder die Einnahmen noch die Ausgaben sind ausgeglichen. Auch in den kommenden Jahren rechnet die Behörde mit Defiziten. Besonders kritisch sind der Abbau des Eigenkapitals und die steigende Gesamtverschuldung. Die ADD betont, dass neue Kredite keine Lösung für die langfristigen Probleme sind.
Kredite und Auflagen
Die Stadt darf Investitionskredite aufnehmen, die nur für wichtige Projekte genutzt werden dürfen. Außerdem müssen Einnahmen aus Grundstücksverkäufen oder Beteiligungen direkt zur Schuldentilgung genutzt werden. Die Behörde kritisiert, dass freiwillige Ausgaben zu hoch sind und fordert, diese zu begrenzen.
Kritik an laufenden Krediten und neuen Stellen
Die ADD bemängelt, dass die Stadt laufende Ausgaben teilweise mit kurzfristigen Krediten deckt – das ist nach Ansicht der Behörde nicht erlaubt. Auch der Ausbau von Stellen in der Verwaltung wird kritisch gesehen. Für neue Stellen verlangt die Aufsicht genaue Begründungen.
Ziel: ausgeglichener Haushalt
Die Aufsichtsbehörde verlangt, dass die Stadt ihren Haushalt in den kommenden Jahren nachhaltig ausgleicht. Wenn das nicht gelingt, drohen weitere Maßnahmen. Die Haushaltsgenehmigung der Stadt Bad Kreuznach 2026 zeigt deutlich, dass die Stadt ihre Finanzen strenger kontrollieren muss.