Bei einem Vegetationsbrand nahe Becherbach ist am Montagmorgen eine Fläche von etwa einem Hektar in Brand geraten. Der Einsatz hat sich an der St.-Florians-Hütte abgespielt. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern.
Nachlöscharbeiten dauern länger an
Auch wenn die Flammen zügig eingedämmt waren, haben sich die Nachlöscharbeiten deutlich aufwendiger gestaltet. Zahlreiche Glutnester mussten gezielt abgelöscht und die gesamte Fläche gründlich kontrolliert werden. Dadurch hat sich der Einsatz entsprechend verlängert.
Wasserversorgung nur über Pendelverkehr möglich
Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar. Diese wurde über einen sogenannten Pendelverkehr sichergestellt. Dabei transportierten Einsatzfahrzeuge fortlaufend Löschwasser zur Einsatzstelle, um die Arbeiten kontinuierlich fortzuführen.
Rund 40 Einsatzkräfte und Drohne im Einsatz
Im Einsatz waren Feuerwehren aus Becherbach, Callbach, Reiffelbach, Meisenheim und Bad Sobernheim. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort. Zusätzlich unterstützte eine Drohne der Verbandsgemeinde Rüdesheim die Einsatzleitung, insbesondere bei der Erkundung aus der Luft und beim Auffinden verbliebener Glutnester.
Während des Einsatzes kam es außerdem zu zwei weiteren Einsätzen im Bereich Bad Sobernheim. Angaben zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit nicht vor.


