OBERHAUSEN AN DER NAHE. Kräftige Unterstützung vom Land gibt es für die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses. Staatssekretär Denis Alt hat der Ortsgemeinde einen Förderbescheid über 716.000 Euro übergeben. Das Geld soll für den zweiten Bauabschnitt des Projekts genutzt werden.
Allerdings steckt hinter der Förderung eine deutlich größere Investition. Nach einer Kostenberechnung von Anfang 2024 waren für die beiden Bauabschnitte zusammen rund 1,54 Millionen Euro vorgesehen.
Mit 1,54 Millionen Euro war die eigentliche Sanierung kalkuliert
Bereits seit mehreren Jahren laufen die Planungen. Im Februar 2024 teilte der Gemeinderat das Vorhaben fördertechnisch in zwei Bauabschnitte auf. Für den ersten Abschnitt rund 530.000 Euro und für den zweiten rund 1,01 Millionen Euro. Ob diese Zahlen noch dem aktuellen Kostenstand entsprechen, geht aus der jetzigen Mitteilung des Landes nicht hervor. Der endgültige Eigenanteil der kleinen Ortsgemeinde ist damit also noch nicht klar.
Ein altes Problem dass nun endlich verschwinden soll
Mit den jetzt bewilligten 716.000 Euro soll vor allem der zweite Bauabschnitt vorangebracht werden. Insbesondere die energetische Sanierung und ein barrierefreier Zugang zum Obergeschoss sollen umgesetzt werden. Der dortige Veranstaltungssaal ist bisher für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht ohne Weiteres erreichbar. Bereits vor Jahren wurde die fehlende Barrierefreiheit bei einer Bewertung Oberhausens im Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” ausdrücklich angesprochen.
Mehr Platz für Vereine und Veranstaltungen
Die Versammlungsstätte soll gleichzeitig vergrößert werden. Mehr Platz für Vereine, Ratssitzungen, Veranstaltungen und andere Aktivitäten soll das Dorfgemeinschaftshaus anschließend bieten. Nach Abschluss der Arbeiten am Gebäude sollen außerdem die Außenanlagen neugestaltet werden. Notwendige Rückbauarbeiten und weitere Vorbereitungen werden im ersten Bauabschnitt erfasst. Mit der hohen Landesförderung kann nun der entscheidende Teil der Sanierung angegangen werden.
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