Theresa Pekrul aus Langenlonsheim ist mit dem StipS – Stipendium für junges Engagement im Sport ausgezeichnet worden. Die 19-jährige Kickboxerin gehört selbst dem WAKO-Bundeskader an und gibt ihre Erfahrungen beim Sportclub Rhein-Nahe als Trainerin an Kinder und Jugendliche weiter. Die Auszeichnung wurde am 2. Oktober bei Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz überreicht. Insgesamt würdigte die Sportjugend Rheinland-Pfalz 20 junge Menschen, die sich in besonderer Weise für den Sport engagieren.
Ein Jahr lang monatliche Unterstützung
Die ausgewählten Stipendiaten erhalten im Förderjahr 2026/27 zwölf Monate lang jeweils 100 Euro. Mit dem Programm will die Sportjugend junge Menschen unterstützen, die bereits früh Verantwortung in Vereinen und Sportorganisationen übernehmen. Jan Krämer vom Leitungsteam der Sportjugend bezeichnete das junge Ehrenamt bei der Preisverleihung als unverzichtbare Säule des Sports. Die 20 Ausgezeichneten zeigten, wie viel junge Menschen bereits heute bewegten und wie viel Verantwortung sie übernähmen.
Erfolge im Leistungssport
Theresa Pekrul gehört seit mehreren Jahren dem Bundeskader der World Association of Kickboxing Organizations, kurz WAKO, an. Sie nimmt regelmäßig an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil und kann bereits auf zahlreiche sportliche Erfolge zurückblicken. Neben ihrem eigenen Training stehen Wettkämpfe, Lehrgänge und zahlreiche Reisen in ihrem Terminkalender. Trotzdem engagiert sie sich kontinuierlich in der Nachwuchsarbeit ihres Vereins.
Trainerin der Kampfkids und Kampfteens
Beim Sportclub Rhein-Nahe trainiert Pekrul die Kampfkids und Kampfteens. Dabei vermittelt sie nicht nur die sportlichen Grundlagen des Kickboxens. Zum Training gehören ebenso Disziplin, Respekt, Fairness, Selbstvertrauen und der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Sie habe selbst erlebt, wie viel ihr der Sport und ihre Trainer mit auf den Weg gegeben hätten, erklärt Pekrul. Diese Erfahrungen wolle sie an jüngere Kinder weitergeben. Besonders freue sie sich darüber, deren Entwicklung zu beobachten und zu sehen, wie sie zunehmend selbstbewusster würden.
Greifbares Vorbild für den Nachwuchs
Für die Kinder und Jugendlichen ist die 19-Jährige zugleich ein Vorbild aus dem eigenen Verein. Sie zeigt ihnen, dass sich sportlicher Erfolg und ehrenamtliches Engagement miteinander verbinden lassen. Es sei zwar nicht immer einfach, Training, Wettkämpfe, Lehrgänge und die Arbeit mit dem Nachwuchs zu koordinieren. Das Kindertraining empfinde sie jedoch nicht als zusätzliche Belastung. Die gemeinsame Arbeit gebe ihr selbst viel zurück. Vereinsvorsitzender Dirk Pekrul sieht in ihr ein Beispiel dafür, dass junge Menschen nicht erst später Verantwortung übernehmen müssten. Theresa Pekrul engagiere sich bereits jetzt neben ihrer eigenen sportlichen Laufbahn und gebe ihre Begeisterung an die Kinder weiter.
Auszeichnung soll zusätzlich motivieren
Für die Kickboxerin bedeutet das Stipendium mehr als die finanzielle Förderung. Sie versteht die Auszeichnung vor allem als Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement junger Menschen. Pekrul möchte ihre Arbeit als Trainerin fortsetzen und nach eigener Aussage noch viele weitere Kinder für den Sport begeistern. Für den Sportclub Rhein-Nahe ist die Auszeichnung zugleich eine Bestätigung seiner Nachwuchsarbeit.
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