Neue Bauphase am Rupertsberger Kreisel in Bingerbrück
Am großen Straßenumbau in Bingen startet eine neue Bauphase. Der Landesbetrieb Mobilität hat angekündigt, dass ab heute (Dienstag, 10. März) Bauphase 3 am sogenannten Rupertsberger Kreisel in Bingerbrück beginnt.
Dabei wird vor allem die noch fehlende westliche Fahrbahnhälfte der Bundesstraße 9 erneuert. Gleichzeitig entstehen weitere Zufahrten zum neuen Kreisverkehr sowie Verkehrsinseln und Gehwege.
Verkehr wird mit Baustellenampel geregelt
Während der Arbeiten wird der Verkehr auf der B9 per Baustellenampel geregelt. Autofahrer müssen deshalb mit Wartezeiten rechnen.
Zusätzlich kommt es zu mehreren Sperrungen. So ist die direkte Verbindung von Koblenz kommend in Richtung Weiler, Waldalgesheim und Stromberg vorübergehend nicht möglich.
Die Umleitung führt zunächst über die B9 bis Bingen-Büdesheim. Am Aral-Kreisel wenden Fahrzeuge und fahren anschließend zurück nach Bingerbrück.
Weitere Umleitungen rund um den Kreisel
Auch aus dem Kreisverkehr heraus gibt es Einschränkungen. Die Ausfahrt auf die B9 Richtung Süden – also Richtung Bingen-Büdesheim und A61 – ist während der Bauphase ebenfalls gesperrt.
Der Verkehr aus Richtung Stromberg, Waldalgesheim oder Weiler wird deshalb über den Kreisverkehr auf die Bundesstraße 48 und über die Drususbrücke sowie die L417 umgeleitet.
Außerdem bleibt die Zufahrt von der Drususstraße auf die B9 weiterhin gesperrt. Anwohner können von dort nur auf die B48 fahren.
Großes Bauprojekt seit 2024
Der Umbau des Knotens von B9, B48 und L214 zum Rupertsberger Kreisel läuft bereits seit April 2024. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Bauabschnitten, damit der Verkehr während der Bauzeit weiter fließen kann.
Geplant ist, das Projekt Mitte 2026 abzuschließen. Insgesamt kostet der neue Kreisverkehr rund 5,55 Millionen Euro.