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Die Klosteranlage Disibodenberg als Verwirklichung des christlichen Lebens

Quelle: Rhein Nahe Direkt

Das Kloster Disibodenberg wurde in den Jahren 1108 bis 1146 als benediktinische Klosteranlage erbaut; die heutigen Ruinen lassen noch die damalige Grundrissgestaltung nachvollziehen. Die Übernahme durch den Reformmönchsorden der Zisterzienser Mitte des 13. Jahrhunderts zog zwar einige bauliche Modernisierungen nach sich, der zugrundeliegende Klosterplan wurde aber nicht verändert, so dass sich Rückschlüsse auf die damalige Zeit ziehen lassen – auch zum Aufenthalt von Hildegard (von Bingen). 

Die Führung durch die Klosteranlage am 11. Oktober beschäftigt sich der Anlage des Bergklosters, welches prinzipiell nach dem damals bedeutenden Klosterplan von St. Gallen geplant wurde. Man erkennt aber auch, dass die für den Orden maßgebliche Benediktusregel baulich umgesetzt wurde. Diese Bezüge auch nach fast 900 Jahren noch entdecken zu können, ist immer wieder überraschend.

Die Führung schließt mit einem Rundgang durch das Museum ab.

Frau Dr. Gabriele Mergenthaler verfasste ihre Doktorarbeit über die Baugeschichte der Klosterruine auf dem Disibodenberg und kennt dank ihrer Bauaufnahmen jede Mauer auf dem Disibodenberg.

Referentin: Dr. Gabriele Mergenthaler 

Treffpunkt: Klosterpforte

Kosten: 10 € inkl. Eintritt

Infos: anfrage@disibodenberg.de. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Termin

Beginn: 11 Oktober, 2026 14:00

Ende: 11 Oktober, 2026 16:00

Ort

Klosterruine Disibodenberg

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Weitere Informationen

Veranstalter: Disibodenberger Scivias Stiftung

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