Zwei Klassen der Höheren Berufsfachschule Sozialassistenz an der BBS Idar-Oberstein haben sich während der Aktionswoche „Zu gut für die Tonne!“ mit Lebensmittelverschwendung beschäftigt. Unterstützt wurden sie dabei vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Nationalparklandkreises Birkenfeld.
An der Berufsbildenden Schule Idar-Oberstein haben sich zwei Klassen der Höheren Berufsfachschule Sozialassistenz mit dem Thema Lebensmittelverschwendung beschäftigt. Anlass war die bundesweite Aktionswoche „Zu gut für die Tonne!“, die vom 29. September bis zum 6. Oktober lief. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Nationalparklandkreis Birkenfeld unterstützte die Aktion gemeinsam mit den Lehrkräften.
Tipps gegen Lebensmittelverschwendung
Neben Zahlen und Hintergründen ging es vor allem darum, wie sich Lebensmittelabfälle im Alltag vermeiden lassen. Dazu gehören zum Beispiel eine bessere Einkaufsplanung, regelmäßige Kontrollen der Vorräte, die richtige Lagerung von Lebensmitteln und die Verwertung von Resten. Außerdem lernten die Schüler, dass Lebensmittel mit braunen Stellen oder einem abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatum nicht automatisch entsorgt werden müssen. Als Orientierung diente die Regel „Sehen, riechen, schmecken“.
Gerichte aus geretteten Lebensmitteln
Praktisch wurde es bei der Zubereitung von Gerichten aus Lebensmitteln, die sonst möglicherweise im Müll gelandet wären. Der Edeka Markt Lorenz in Idar stellte dafür Obst und Gemüse zur Verfügung, das nicht mehr verkauft werden konnte, aber noch genießbar war.
Nach Angaben aus der Vorlage fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette jedes Jahr rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an.
Etwa 60 Prozent davon entstehen in Privathaushalten. Das entspricht rund 75 Kilogramm pro Person. In dieser Menge enthalten sind allerdings auch unvermeidbare Abfälle wie Obst- und Nussschalen, Kaffeesatz, Käserinde und Eierschalen.
Aktionswoche fand 2026 zum siebten Mal statt
Die Aktion „Zu gut für die Tonne!“ wird seit 2012 vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat organisiert. Die Aktionswoche fand 2026 zum siebten Mal statt und ist Teil der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung. Ziel ist es, zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln anzuregen und vermeidbare Abfälle zu reduzieren.
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