Der BioNTech-Standort in Idar-Oberstein beschäftigt Stadtspitze und Industrie- und Handelskammer. Oberbürgermeister Frank Frühauf tauschte sich deshalb mit der IHK-Spitze über die wirtschaftliche Zukunft aus. Dabei standen Arbeitsplätze und neue Perspektiven für den Standort im Mittelpunkt.
IHK-Hauptgeschäftsführer Arne Rössel und Regionalgeschäftsführerin Christina Schwardt kamen dafür nach Idar-Oberstein. Gemeinsam mit Frühauf diskutierten sie die aktuelle Wirtschaftslage und kommende Herausforderungen.
Arbeitsplätze und neue Perspektiven stehen im Mittelpunkt
Besonders intensiv sprachen die Teilnehmer über die Zukunft des BioNTech-Standorts. Stadt und IHK wollen möglichst viele Arbeitsplätze in der Region erhalten. Außerdem sollen betroffene Beschäftigte neue berufliche Perspektiven erhalten.
Deshalb stehen die Stadtverwaltung und die IHK nach eigenen Angaben mit BioNTech im Austausch. Gleichzeitig sehen die Gesprächspartner große Chancen für weitere Ansiedlungen.
Die vorhandene Infrastruktur bietet aus ihrer Sicht gute Voraussetzungen für neue Unternehmen. Hinzu kommen wissenschaftliches Wissen und ein großes Fachkräftepotenzial. Deshalb könnten Firmen aus Biotechnologie, Pharma und Medizintechnik für Idar-Oberstein interessant sein.
Idar-Oberstein soll in Mainz stärker wahrgenommen werden
Die Stärken der Region sollen künftig deutlicher auf Landesebene ankommen. Daher stehen Stadt und IHK bereits mit politischen Entscheidern in Mainz im Austausch.
Allerdings bewerten die Gesprächspartner die allgemeine Wirtschaftslage als anspruchsvoll. Deshalb brauche es eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Verwaltung und IHK.
„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist der regelmäßige und vertrauensvolle Austausch zwischen Stadtverwaltung und IHK wichtiger denn je.“
Gemeinsam wollen die Beteiligten Arbeitsplätze sichern und Investitionen fördern. Außerdem sollen wirtschaftliche Veränderungen möglichst früh erkannt werden.
Messe und Innenstadt bleiben wichtige Themen
Neben dem BioNTech-Standort in Idar-Oberstein spielte auch die Messe eine wichtige Rolle. Stadt und IHK wollen die Auslastung der Messehalle weiter steigern. Deshalb sollen zusätzliche Veranstaltungen nach Idar-Oberstein kommen.
Als positives Beispiel nennen die Beteiligten den Mittelstandstag Rheinland-Pfalz im August. Dazu werden zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem gesamten Land erwartet.
Auch bei der Innenstadt sehen Stadt und IHK weiterhin Handlungsbedarf. Konkrete neue Maßnahmen nannten die Gesprächspartner in diesem Zusammenhang jedoch noch nicht.
Für Stadt und IHK steht deshalb der weitere Austausch im Mittelpunkt. Gemeinsam wollen sie den Wirtschaftsstandort stärken und die Weichen für die kommenden Jahre stellen.