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Neues Riesenrad für den Bad Kreuznacher Jahrmarkt: „Eye Catcher“ wird aufgebaut

Quelle: Rhein Nahe Direkt / Thorsten Subat

Auf der Pfingstwiese wächst eines der Wahrzeichen des Bad Kreuznacher Jahrmarkts wieder in die Höhe – allerdings ist es diesmal ein neues. Das bisherige Europarad wird durch den „Eye Catcher“ ersetzt. Beim Aufbau hat Willi Kipp von Kipp & Sohn im Gespräch mit Antenne Bad Kreuznach erklärt, warum sich das Unternehmen für ein neues Riesenrad entschieden hat und was die Besucher erwartet.

Aufbau geht deutlich schneller

Ein wesentlicher Unterschied zum bisherigen Europarad zeigt sich bereits beim Aufbau. Während das frühere Riesenrad aus zahlreichen Einzelteilen zusammengesetzt werden musste, besteht das Grundgerüst des neuen Modells aus drei schweren Mittelbauwagen.

Diese werden nebeneinander positioniert, miteinander verbunden und hydraulisch ausgerichtet. Anschließend können unter anderem die Masten und Speichen montiert werden.

Dadurch benötigt Kipp & Sohn auch keinen so großen Kran mehr wie beim Europarad. Für dessen Aufbau kam nach Angaben von Willi Kipp ein 250-Tonnen-Kran zum Einsatz. Beim neuen Riesenrad reicht für die verbleibenden Arbeiten ein wesentlich kleinerer Kran.

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Weniger Transporte und weniger Personal

Die Entscheidung für den „Eye Catcher“ hat vor allem wirtschaftliche und organisatorische Gründe. Steigende Transportkosten, höhere allgemeine Kosten und der Personalmangel spielen dabei eine Rolle.

Nach Angaben von Kipp benötigt das Unternehmen für das neue Riesenrad nur noch etwa die Hälfte des Personals. Auch die Transportkosten reduzieren sich deutlich.

Hinzu kommt eine wesentlich kürzere Auf- und Abbauzeit. Dadurch kann das Riesenrad künftig auch bei Veranstaltungen eingesetzt werden, bei denen die Zeit zwischen zwei Terminen für das Europarad zu knapp gewesen wäre.

Auch während des Betriebs ist weniger Personal notwendig. Das neue Riesenrad arbeitet weitgehend automatisch und kann laut Kipp im Fahrbetrieb von einer Person bedient werden.

Geschlossene Gondeln bleiben

Auf geschlossene Gondeln müssen die Besucher auch beim neuen Riesenrad nicht verzichten. Diese hatte Kipp & Sohn bereits 2021 beim Europarad eingeführt.

Beim neuen Modell gehören geschlossene Gondeln zur Ausstattung. Sie sollen insbesondere das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste erhöhen.

Größe und Gondelanzahl bleiben ähnlich

Trotz des neuen Riesenrades wird sich das vertraute Bild auf der Pfingstwiese nicht grundlegend verändern. Der „Eye Catcher“ hat nach Angaben von Willi Kipp dieselbe Größe und dieselbe Anzahl an Gondeln wie das bisherige Europarad.

Kenner werden die Unterschiede erkennen. Kipp geht allerdings davon aus, dass vielen Jahrmarktsbesuchern zunächst kaum auffallen dürfte, dass dort ein komplett anderes Riesenrad steht.

Neuer Eingangsbereich und sprechende Figur

Deutlicher werden die Veränderungen am Boden. Der Eingangsbereich wurde komplett neu gestaltet und ist vollständig überdacht. Außerdem gibt es künftig nur noch einen statt zwei Ausgängen. Dadurch benötigt das Riesenrad weniger Grundfläche.

Eine weitere Besonderheit ist eine sprechende Figur im vorderen Bereich des Fahrgeschäfts.

LED-Anzeigen jetzt auf beiden Seiten

Auch bei der Beleuchtung gibt es eine Neuerung. Bereits beim Europarad konnten auf den LED-Anzeigen beispielsweise Bad Kreuznach und entsprechende Motive dargestellt werden.

Beim „Eye Catcher“ sind solche Anzeigen nun auf beiden Seiten möglich. Beim Europarad war dies laut Kipp lediglich auf der Vorderseite der Fall.

Damit sollen die LED-Motive künftig auch von der Rückseite des Riesenrades sichtbar sein – und damit unter anderem aus Richtung der Bad Kreuznacher Innenstadt.

Quelle: Rhein Nahe Direkt
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Geraldine Werner arbeitet als Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt.Sie deckt ein breites Spektrum an regionalen Nachrichten ab, von kommunalen Themen bis hin zu gesellschaftlichen Ereignissen. Ihr Ziel ist es, Leserinnen und Leser zuverlässig und verständlich zu informieren.