Nach dem Waldbrand bei Reichenbach haben sich die Verantwortlichen des Landkreises Birkenfeld bei den zahlreichen Einsatzkräften und Helfern bedankt. Landrat Miroslaw Kowalski und Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Lukas Klein betonten im Gespräch mit der Antenne vor allem die große Hilfsbereitschaft und die gute Zusammenarbeit während des Einsatzes.
Unterstützung aus der Region und darüber hinaus
Bei der Bekämpfung des Feuers waren zahlreiche Einheiten im Einsatz. Neben den Feuerwehren aus dem Landkreis Birkenfeld unterstützten auch Kräfte aus den Landkreisen Bad Kreuznach und St. Wendel.
Hinzu kamen unter anderem Polizei, Bundeswehr, Technisches Hilfswerk, Hilfsorganisationen, Forstamt und weitere Landeseinheiten. Auch Unternehmen und Landwirte stellten kurzfristig Personal, Fahrzeuge und weiteres Material zur Verfügung.
Ein großer Teil der Einsatzkräfte war dabei ehrenamtlich tätig.
Kurze Wege haben sich ausgezahlt
Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Lukas Klein sieht einen wichtigen Grund für den erfolgreichen Einsatz in den bestehenden Netzwerken. Dadurch habe zusätzliche Hilfe schnell und unkompliziert organisiert werden können.
Auch die Nähe zum Truppenübungsplatz Baumholder spielte eine Rolle. Dort konnte unter anderem ein Tankpunkt für Hubschrauber sowie eine Wasserentnahmestelle für Tanklöschfahrzeuge eingerichtet werden.
Waldbrand erst vier Wochen zuvor geübt
Eine Besonderheit kam den Einsatzkräften ebenfalls zugute: Nur rund vier Wochen vor dem tatsächlichen Waldbrand hatten sie ein vergleichbares Szenario im selben Gebiet geübt.
Dabei waren teilweise dieselben Kräfte beteiligt, die anschließend auch beim realen Einsatz gebraucht wurden. Sie kannten dadurch bereits die örtlichen und landschaftlichen Gegebenheiten.
Landrat Kowalski hob hervor, wie wichtig solche Übungen seien. Beim tatsächlichen Einsatz hätten die Verantwortlichen trotz der schwierigen Situation ruhig, besonnen und zielorientiert gehandelt.
Größere Personenschäden verhindert
Besonders wichtig ist für die Verantwortlichen, dass keine Menschen schwer zu Schaden kamen. Im Nachgang wurden kleinere Verletzungen bekannt. Größere Personenschäden gab es nach Angaben des Landkreises jedoch nicht.
Gleichzeitig wertet man den Einsatz weiter aus. In einer Nachbesprechung wollen die Verantwortlichen untersuchen, welche Abläufe künftig noch verbessert werden können.
Für Kowalski und Klein steht dennoch bereits fest, dass die Zusammenarbeit funktioniert hat. Ihr Dank richtet sich deshalb ausdrücklich an alle Einsatzkräfte und Helfer, die bei der Bekämpfung des Waldbrandes unterstützt haben.