Bus- und Bahnfahren im Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund wird ab dem 1. Januar 2027 teurer. Die Preise für Einzel- und Zeitkarten steigen im gesamten Verbundgebiet im Schnitt um 1,4 Prozent. Das teilt der RNN mit.
Nach Angaben des Verbundes liegt die Erhöhung damit unter der aktuellen Inflationsrate. Der RNN begründet die Anpassung mit steigenden Kosten im öffentlichen Nahverkehr.
Deutschland-Ticket kostet künftig 66,80 Euro
Auch der Preis des Deutschland-Tickets steigt zum Jahreswechsel. Ab Januar kostet es monatlich 66,80 Euro. Für die Berechnung gilt laut RNN erstmals eine neue Preisformel. Die Verkehrsministerkonferenz hat sie beschlossen. Sie berücksichtigt unter anderem die Kosten für Personal, Energie und Diesel sowie die Zuschüsse von Bund und Ländern.
Auch Deutschland-Ticket Job wird teurer
Mit dem regulären Deutschland-Ticket steigt auch der Preis des Deutschland-Tickets Job. Ab Januar kostet es im RNN-Gebiet 63,46 Euro pro Monat. Damit liegt der Preis weiterhin fünf Prozent unter dem regulären Deutschland-Ticket. Voraussetzung ist ein Zuschuss des Arbeitgebers von mindestens 25 Prozent. Dadurch beträgt der monatliche Eigenanteil für Beschäftigte laut RNN höchstens 46,76 Euro.
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