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Klinikum Idar-Oberstein startet Partnersuche

KI-generiert

Das Klinikum Idar-Oberstein hat offiziell die Suche nach einem neuen Partner gestartet. Der künftige Träger soll die Anteile der Saarland-Heilstätten GmbH in Höhe von 50,05 Prozent übernehmen. Gleichzeitig sollen die kommunalen Gesellschafter weiterhin am Klinikum beteiligt bleiben.

Der Start des Verfahrens wurde bei einer Mitarbeiterversammlung bekanntgegeben. Dabei betonten die Verantwortlichen, dass der laufende Klinikbetrieb von der Suche nicht beeinträchtigt werden soll.

Arbeitsverträge und Tarifrechte bleiben bestehen

Für die Beschäftigten soll der geplante Partnerwechsel keine Nachteile bringen. So bleiben nach Angaben des Klinikums alle bestehenden Arbeitsverträge, Arbeitsbedingungen und Tarifrechte unverändert bestehen. Außerdem soll die medizinische Versorgung während des gesamten Verfahrens ohne Einschränkungen weiterlaufen. Landrat Miroslaw Kowalski bezeichnete die Beschäftigten als Rückgrat des Hauses und sicherte ihnen den Erhalt ihrer bisherigen Rechte zu.

Oberbürgermeister Frank Frühauf hob zugleich die Bedeutung des Klinikums für die Gesundheitsversorgung der Region hervor.

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SHG soll ihre Anteile abgeben

Hintergrund der Partnersuche ist die künftige Finanzierung des Klinikums. Die Saarland-Heilstätten GmbH kann aus kommunalaufsichtlichen Gründen die langfristigen finanziellen Sicherheitsleistungen für den geplanten Ergänzungsneubau nicht im geforderten Umfang mittragen.

Deshalb soll ein neuer Partner die Anteile der SHG übernehmen. Die kommunalen Gesellschafter – der Landkreis Birkenfeld, die Stadt Idar-Oberstein sowie Stadt und Verbandsgemeinde Baumholder – wollen jedoch weiterhin beteiligt bleiben. Gesucht wird ein etablierter Krankenhausträger. Dabei spielen nach Angaben der Verantwortlichen unter anderem wirtschaftliche Stärke, die Absicherung des Ergänzungsneubaus sowie verlässliche Führungs- und Personalstrukturen eine Rolle.

Finanzierung des Neubaus bereits abgesichert

Die Grundlage für das weitere Verfahren wurde bereits im vergangenen Jahr geschaffen. Damals hatten die kommunalen Gesellschafter ein Bürgschaftspaket auf den Weg gebracht. Dadurch konnte die Gesamtfinanzierung des geplanten Ergänzungsneubaus abgesichert werden. Nun soll die Partnersuche offen und transparent durchgeführt werden. Unabhängige Krankenhausexperten begleiten das Verfahren. Die weiteren Schritte sollen außerdem in den zuständigen politischen Gremien beraten werden.

Damit wollen die kommunalen Gesellschafter den regionalen Einfluss auf das Klinikum langfristig sichern und gleichzeitig neue Perspektiven für den Standort schaffen.

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Paul Calmund arbeitet als Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Sein Fokus liegt auf der Berichterstattung über regionale Ereignisse, Polizeimeldungen und lokale Entwicklungen. Dabei legt er großen Wert auf Fakten, Übersichtlichkeit und Leserfreundlichkeit.