Das Deutsche Rote Kreuz hat während des Kreuznacher Jahrmarkts knapp 200 Menschen medizinisch versorgt. 39 Patienten mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Schwerverletzte gab es nach Angaben des DRK nicht.
Rund 75 ehrenamtliche Einsatzkräfte waren über die sechs Jahrmarktstage auf und rund um die Pfingstwiese im Einsatz. Insgesamt kamen dabei mehr als 120 Stunden Sanitätsdienst zusammen.
DRK spricht von einem ruhigeren Jahrmarkt
Philipp Köhler vom Deutschen Roten Kreuz zieht insgesamt eine positive Bilanz. Der diesjährige Jahrmarkt sei aus Sicht des DRK einer der ruhigeren gewesen.
Viele kleinere Verletzungen oder Erkrankungen konnten direkt auf der Jahrmarktswache behandelt werden. Bei 39 Patienten reichte die Versorgung vor Ort allerdings nicht aus. Sie wurden deshalb in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Einsatzkräfte bleiben rund um die Uhr vor Ort
Die Arbeit des DRK beschränkt sich nicht auf die Öffnungszeiten des Jahrmarkts. Die Jahrmarktswache ist während der Veranstaltung rund um die Uhr besetzt.
Damit kümmern sich die Einsatzkräfte auch nachts und in den frühen Morgenstunden um die Schausteller und ihre Familien. Nach Angaben des DRK kommen diese beispielsweise für Verbandswechsel oder mit allgemeinen medizinischen Fragen zur Wache.
Auch während der letzten Aufbauarbeiten war das Rote Kreuz bereits vor Ort. Nach dem offiziellen Ende des Jahrmarkts blieben die Einsatzkräfte zudem bis in die frühen Morgenstunden des Mittwochs, um die beginnenden Abbauarbeiten medizinisch abzusichern.
Nachwuchs übernimmt erstmals die Leitung
Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr bei der Organisation der Jahrmarktswache. Mehrere frisch ausgebildete Gruppenführer übernahmen erstmals als Wachhabende Verantwortung.
Erfahrene Führungskräfte begleiteten sie im Hintergrund. Nach Angaben des DRK habe sich dieses Zusammenspiel bewährt. Die Nachwuchskräfte konnten dadurch unter realen Bedingungen Erfahrung sammeln.
Mit dem Kreuznacher Jahrmarkt endet für das DRK traditionell die Saison der großen Sanitätsdienste. Im Herbst folgen kleinere Veranstaltungen sowie die Ausbildung neuer Einsatzkräfte.
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