Feuerwehren und Katastrophenschützer im Landkreis Mainz-Bingen haben bei einem landesweiten Übungstag den Umgang mit einem schweren Unwetter trainiert. Grundlage war ein fiktives Szenario mit Starkregen, kräftigen Gewittern und Sturmböen.
An der Übung beteiligten sich Einsatzkräfte in Bingen und Ingelheim sowie in den Verbandsgemeinden Sprendlingen-Gensingen, Gau-Algesheim, Nieder-Olm und Rhein-Selz. Die einzelnen Kommunen arbeiteten dabei an eigenen örtlichen Übungslagen.
Technische Einsatzleitung koordiniert die Lage
Im Katastrophenschutzzentrum des Landkreises koordinierte die Technische Einsatzleitung die übergreifenden Abläufe. Dort arbeiteten unter anderem Fachberater des Technischen Hilfswerks und des Gesundheitsbereichs sowie das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr mit.
Die Einsatzkräfte glichen die Lage mit den beteiligten Kommunen ab und übermittelten Meldungen an das Landesamt. Außerdem planten sie mögliche Anforderungen an überregionale Hilfe und entwickelten Planungen für die folgenden 24 bis 48 Stunden.
Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Yannick Georges zog ein positives Fazit. Die Kommunikationsstrukturen hätten funktioniert. Erkannte Schwachstellen sollen nun nach und nach behoben werden.
Landkreis zieht positives Fazit
Auch Landrat Thomas Barth bewertete die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten positiv. Die Übung habe die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, dem Landkreis und dem Land gestärkt.
Barth verfolgte die Übung gemeinsam mit Mitgliedern des Verwaltungsstabes und des Infotelefons des Landkreises. Außerdem war Oberst Michael Trautermann vom Landeskommando Rheinland-Pfalz der Bundeswehr zu Gast.
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