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35 Jahre Jugendfeuerwehr Bingen

35 Jahre Jugendfeuerwehr Bingen
Bild: Stadt Bingen/Ralf Welpe

Mit einem Grillabend im Feuerwehrhaus Kempten hat die Jugendfeuerwehr Bingen ihr 35-jähriges Bestehen gefeiert. Oberbürgermeister Thomas Feser gratulierte zum Jubiläum und würdigte die lange Tradition der erfolgreichen Nachwuchsarbeit bei der Feuerwehr Bingen. „Die Geschichte der Jugendfeuerwehr in Bingen ist eine Erfolgsgeschichte“, betonte Feser zu Beginn seiner Ansprache.

35 Jahre Jugendfeuerwehr Bingen: Erfolgreiche Nachwuchsarbeit gefeiert

Gegründet wurde die Jugendfeuerwehr im April 1991. Ziel war es, junge Menschen für den Feuerwehrdienst zu begeistern und zugleich Nachwuchs für die Einsatzabteilungen zu gewinnen. Zu Beginn gehörten 23 Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren der Jugendfeuerwehr an. Betreut wurden sie von zwölf Ausbildern aus allen Binger Stadtteilen.

Wie erfolgreich diese Nachwuchsarbeit war, zeigt sich auch an den heutigen Verantwortlichen innerhalb der Feuerwehr Bingen. Zu den ersten Mitgliedern der Jugendfeuerwehr gehörten unter anderem Marco Woog, Matthias Jäckel, Sascha Welpe und Kai Krick. Sie sind heute als stellvertretende Wehrleiter beziehungsweise Wehrführer bei der Feuerwehr Bingen tätig.

Insgesamt leisten bis heute 87 ehemalige Mitglieder der Jugendfeuerwehr aktiven Dienst bei der Feuerwehr Bingen am Rhein. „Das ist ein eindrucksvoller Beleg für den Erfolg der Jugendfeuerwehr“, sagte Thomas Feser.

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Große Nachfrage nach Nachwuchsarbeit

Aktuell gehören 26 Jugendliche im Alter von zehn bis 16 Jahren der Jugendfeuerwehr an. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es bereits Überlegungen, die Kapazität auf bis zu 40 Kinder und Jugendliche zu erweitern.

In den vergangenen 35 Jahren wurde die Jugendfeuerwehr von zahlreichen ehrenamtlichen Jugendfeuerwehrwarten und ihren Stellvertretern geprägt. Dazu gehörten Matthias Pohl mit Alexander Pohl als Stellvertreter, Patrick Neumann mit Andreas Kerner, Volker Reinke mit Andreas Kerner, Matthias Krick mit Manuel Schätzl, Maurice Legrand mit Simone Rösch, Simone Rösch mit Marc Schätzl, Sebastian Tonollo mit Ingo Müller sowie zuletzt Oliver Sterz mit Dominik Schätzl.

Thomas Feser dankte allen Jugendfeuerwehrwarten, ihren Stellvertretern sowie den zahlreichen Betreuern und Ausbildern für ihr Engagement. Mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz hätten sie Generationen von Jugendlichen geprägt und den Grundstein für eine leistungsfähige Feuerwehr gelegt.

Freiwillige Feuerwehren als wichtiger Sicherheitsfaktor

Der Oberbürgermeister hob zugleich die grundsätzliche Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit in Bingen hervor: „Die Freiwilligen Feuerwehren sind ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Sicherheit. Sie stehen rund um die Uhr bereit, um Menschen zu helfen, Schäden zu begrenzen und Verantwortung für unsere Gemeinschaft zu übernehmen. Dafür opfern die Kameradinnen und Kameraden ihre Freizeit geraten nicht selten selbst in Gefahr. Als Oberbürgermeister bin ich mehr alsdankbar für diesen Einsatz für die Allgemeinheit.“

35 Jahre mit vielen Höhepunkten

In den vergangenen 35 Jahren erlebte die Jugendfeuerwehr zahlreiche besondere Veranstaltungen und Aktivitäten. Dazu gehörten die ersten Pfingstzeltlager ebenso wie die Bachpatenschaft für den „Schwarzgewanner Graben“.

Ein weiterer Höhepunkt war die Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlagers 2023 auf dem Rochusberg. Dieses Zeltlager wird die Jugendfeuerwehr Bingen im Jahr 2027 erneut ausrichten.

Zum festen Feuerwehrleben gehören außerdem die jährlichen Jahreshauptversammlungen, Weihnachtsfeiern und Grillabende.

Zum Abschluss seiner Ansprache dankte Thomas Feser erneut allen, die in den vergangenen 35 Jahren zum Erfolg der Jugendfeuerwehr beigetragen haben. Anschließend wünschte er den Gästen einen schönen Jubiläumsabend und gesellige Stunden beim gemeinsamen Grillfest.

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Max Wischermann ist Redakteur bei Rhein Nahe Direkt.Er konzentriert sich auf aktuelle Nachrichten aus der Rhein-Nahe-Region, insbesondere auf Einsätze der Polizei, Sicherheitsberichte und relevante gesellschaftliche Themen.