Beim Naturwunder des Jahres 2026 stehen mit dem Druidenstein und dem Wiltinger Saarbogen zwei Kandidaten aus Rheinland-Pfalz zur Wahl. Beide liegen derzeit im Mittelfeld und können noch bis zum 27. September Stimmen sammeln.
Die Heinz Sielmann Stiftung und der Deutsche Wanderverband veranstalten die Publikumswahl seit dem 10. August. Nach Angaben der Stiftung haben inzwischen mehr als 24.000 Menschen abgestimmt.
Druidenstein liegt derzeit auf Platz fünf
Der Druidenstein im Westerwald kommt aktuell auf 1.498 Stimmen und belegt damit den fünften Platz. Direkt dahinter folgt der Wiltinger Saarbogen an der unteren Saar mit 1.467 Stimmen auf Rang sechs.
An der Spitze liegt derzeit die Teufelsmauer in Sachsen-Anhalt mit 8.170 Stimmen. Dahinter folgen die Saalfelder Feengrotten in Thüringen mit 4.951 Stimmen und das Brenner Moor in Schleswig-Holstein mit 2.629 Stimmen.
Insgesamt treten neun Naturorte aus sieben Bundesländern gegeneinander an.
Abstimmung läuft noch bis Ende September
Bis zum 27. September können Menschen mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ihre Stimme abgeben. Danach steht fest, welcher Kandidat den Titel „Naturwunder des Jahres 2026“ erhält.
Nach Angaben der Heinz Sielmann Stiftung kann sich das Ergebnis in der Schlussphase noch verändern. Auch die beiden Kandidaten aus Rheinland-Pfalz könnten deshalb noch weitere Plätze gutmachen.
Wahl soll Naturvielfalt sichtbar machen
Mit der Naturwunderwahl wollen die Heinz Sielmann Stiftung und der Deutsche Wanderverband unterschiedliche Naturlandschaften in Deutschland stärker in den Mittelpunkt rücken.
Zur Auswahl stehen unter anderem geologische Formationen, besondere Lebensräume und kulturhistorisch geprägte Naturorte. Gleichzeitig soll die Aktion das Bewusstsein für Natur- und Umweltschutz stärken.
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