Die Stadt Bad Kreuznach treibt ihre Klimaanpassungsstrategie weiter voran und setzt dabei verstärkt auf Baumpflanzungen im gesamten Stadtgebiet. Im Jahr 2025 pflanzt sie insgesamt 51 Bäume, sowohl als Ersatz für notwendige Fällungen als auch als neue Bäume zur Verbesserung des Stadtklimas.
Mehr Grün für Schatten und Aufenthaltsqualität
Ein Teil der Bäume ersetzt Gehölze, die aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden mussten. Darüber hinaus setzt die Stadt neue Bäume an verschiedenen Standorten, um mehr Grün in die Stadt zu bringen und zur Hitzeminderung beizutragen.
Ein besonderer Fokus liegt auf Spielplätzen. So pflanzt die Stadt unter anderem in der Rheinstraße und der Weinsheimer Straße neue Bäume, um künftig mehr Schatten zu schaffen und die Aufenthaltsqualität für Kinder und Familien zu verbessern. Weitere Pflanzungen erfolgen unter anderem in Bad Münster, etwa in der Berliner Straße und Am Felseneck.
Weitere Pflanzungen in der Innenstadt geplant
Für die kommenden Monate sind zahlreiche weitere Neupflanzungen vorgesehen, vor allem in der Innenstadt. Neben neuen Bäumen spielt auch die Entsiegelung von Flächen eine wichtige Rolle. Dadurch kann Regenwasser besser versickern und das Mikroklima wird durch Beschattung und Verdunstung verbessert.
Konkrete Maßnahmen an mehreren Standorten
Im Rahmen des KIPKI-Förderprogramms pflanzt die Stadt unter anderem in der Poststraße und in der Michel-Mort-Gasse neue Bäume. Am Europaplatz setzt sie zusätzlich 14 Bäume. Dort entsiegelt sie eine Fläche von rund 700 Quadratmetern.
Auch der Kornmarkt wird durch vier zusätzliche Bäume in Pflanzkübeln begrünt. Weitere Pflanzungen erfolgen vor dem Rathaus in der Turmstraße.
Am Ende der Rüdesheimer Straße ist eine neue Baumallee vorgesehen. Im Salinental und auf der Roseninsel setzt die Stadt entlang der Wege ebenfalls zahlreiche neue Bäume, um mehr Schatten zu schaffen.
Klimabäume für schwierige Bedingungen
Zum Einsatz kommen sogenannte Klimabäume, die besonders gut mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen. Dazu zählen unter anderem Blumenesche, Lindenarten, Hopfenbuche, Feldahorn, Zürgelbaum sowie spezielle Hybrid-Ulmen.
“Mit diesen Maßnahmen stärken wir Schritt für Schritt das grüne Netz in unserer Stadt, erhöht die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger und stellt sich aktiv den Folgen des Klimawandels“, so OB Letz.


