Das Haus der Stadtgeschichte in Bad Kreuznach setzt seine Corona-Gesprächsreihe fort, und damit richtet sich der Blick erneut auf die Auswirkungen der Pandemie. Ziel ist es, die damaligen Erfahrungen mit der heutigen Situation zu vergleichen und ein Bild der langfristigen Folgen zu zeichnen.
Rückblick auf eine prägende Zeit
Während der Corona-Pandemie dokumentierte das Stadtarchiv zahlreiche Eindrücke, und viele Menschen berichteten von ihren persönlichen Erlebnissen. Mehr als 40 Autorinnen und Autoren hielten ihre Gedanken in einem Corona-Tagebuch fest, sodass ein umfassendes Bild dieser Zeit entstand.
Neue Interviews geplant
Jetzt sollen frühere Gesprächspartner erneut zu Wort kommen, und deshalb hat Stadtarchivarin Franziska Blum-Gabelmann eine Fortsetzung der Reihe angestoßen. Die Interviews führen erneut Yuliyan Ilev und Marc Bremmer, die bereits während der Pandemie Gespräche geführt haben.
Heldentenor zieht kritische Bilanz
Auch der international bekannte Heldentenor Stefan Vinke aus Hargesheim äußert sich erneut, und er zieht eine deutliche Bilanz. Er berichtet, dass er viele Engagements verloren hat und dass die Kulturszene bis heute unter den Folgen leidet.
Veränderungen in der Kulturlandschaft
Nach der Pandemie haben sich viele Strukturen verändert, und in zahlreichen Opernhäusern wurden neue Verantwortliche eingesetzt. Gleichzeitig haben sich auch die Anforderungen verändert, sodass sich für viele Künstler neue Herausforderungen ergeben haben.
Interviews online abrufbar
Das neue Interview mit Stefan Vinke ist ab dem 20. April online verfügbar, und auch weitere Gespräche mit Persönlichkeiten aus der Region können abgerufen werden.