Der Arbeitskreis Jüdisches Bingen hat den dritten Teil seiner Buchreihe „Geschichte der Juden in Bingen“ veröffentlicht. Das neue Werk beschäftigt sich mit der NS-Zeit von 1933 bis 1945.
Übergabe am 8. Mai
Arbeitskreis-Vorsitzender Hermann-Josef Gundlach und der stellvertretende Vorsitzende sowie Autor des Buches, Dr. Hans-Josef von Eyss, überreichten das Werk an Oberbürgermeister Thomas Feser. Der Termin am 8. Mai wurde bewusst gewählt. Es handelt sich um dem Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa.
Alltag, Verfolgung und Deportationen im Fokus
Der dritte Band beleuchtet die Auswirkungen der NS-Diktatur auf die jüdische Gemeinde in Bingen. Zu den Themen gehören unter anderem Alltag, Verfolgung, Deportationen und Widerstand während der Zeit des Nationalsozialismus.
Beitrag zur Erinnerungskultur
Oberbürgermeister Thomas Feser bezeichnete die Veröffentlichung als wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und zur Aufarbeitung der Stadtgeschichte. Die Stadt Bingen unterstützte das Projekt zudem mit einem Zuschuss zu den Druckkosten.


