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Kreis Birkenfeld warnt vor unseriösen Handwerksbetrieben

Symbolbild

Die Kreisverwaltung Birkenfeld warnt Bürger vor kurzfristigen Werbeaktionen von mobilen Ankaufs- und Handwerksbetrieben. Hintergrund sind mehrere Kontrollen im vergangenen und laufenden Jahr, bei denen Verstöße gegen verschiedene gesetzliche Vorschriften festgestellt wurden.

Betroffen waren unter anderem Ankaufsstellen für Gold, Silber, Schmuck, Uhren, Pelze oder Antiquitäten. Darüber hinaus kontrollierte man Betriebe, die Dienstleistungen wie Dach-, Fassaden-, Terrassen-, Pflaster- oder Teppichreinigungen sowie entsprechende Reparaturarbeiten angeboten haben.

Teilweise Weiterbetrieb untersagt

Nach Angaben der Kreisverwaltung wurden bei den Kontrollen Verstöße gegen das Geldwäschegesetz, die Gewerbeordnung und die Handwerksordnung festgestellt. In einigen Fällen durfte der Betrieb nur unter strengen Auflagen fortgesetzt werden. Teilweise wurde die Tätigkeit bis zur Herstellung rechtmäßiger Zustände untersagt.

Die Verwaltung verweist zudem darauf, dass es in vergleichbaren Fällen bereits kriminalpolizeiliche Ermittlungen gegeben habe. Dabei ging es unter anderem um Betrugsvorwürfe.

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Vorsicht bei zeitlich begrenzten Werbeaktionen

Besonders aufmerksam sollten Verbraucher bei Anzeigen oder Flyern werden, die mit kurzfristigen Aktionszeiträumen, kostenlosen Schätzungen, Sofort-Bargeld, Hausbesuchen oder hohen Rabatten werben.

Nach Einschätzung der Kreisverwaltung handelt es sich häufig nicht um etablierte ortsansässige Unternehmen. Als Geschäftssitze würden oftmals kurzfristig angemietete Gewerberäume genutzt. Teilweise seien die Anbieter außerhalb der Aktionszeiträume nur telefonisch erreichbar.

Kreisverwaltung gibt konkrete Empfehlungen

Die Kreisverwaltung empfiehlt Bürgern, auf solche Angebote möglichst nicht einzugehen. Hausbesuche sollten kritisch hinterfragt und Wertsachen nicht ohne klare Firmenanschrift sowie entsprechende Belege übergeben werden.

Wer verdächtige Werbeaktionen oder laufende Angebote beobachtet, soll die Kreisverwaltung informieren. Hilfreich sind Angaben zu Ort und Zeit sowie Fotos von Werbeanzeigen oder Plakaten. Auch Hinweise von Personen, die bereits Geschäfte mit solchen Anbietern abgeschlossen haben, sind erwünscht.

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Geraldine Werner arbeitet als Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt.
Sie deckt ein breites Spektrum an regionalen Nachrichten ab, von kommunalen Themen bis hin zu gesellschaftlichen Ereignissen. Ihr Ziel ist es, Leserinnen und Leser zuverlässig und verständlich zu informieren.