Mit einer Spende für die Jugendarbeit in Idar-Oberstein hat die frühere Kultband Käft ein Zeichen gesetzt. Nach einem einmaligen Revival-Konzert übergab Musiker Markus Bohrer 350 Euro an das Stadtjugendamt. Das Geld stammt aus den freiwilligen Spenden der Besucherinnen und Besucher des Konzerts.
Die Band Käft gehörte Anfang der 2000er-Jahre zur regionalen Musikszene. Nach mehr als 20 Jahren erfüllten Markus Bohrer und sein ehemaliger Bandkollege Andreas Korb den Wunsch vieler Fans und organisierten ein einmaliges Wiedersehen auf der Bühne. Unterstützt wurden sie dabei von Martin „Schmog“ Schumacher als Gastmusiker.
50 Fans feiern das Comeback
Ohne große Werbung sprach sich das Konzert schnell herum. Rund 50 Fans kamen in die Stadengaststätte und feierten gemeinsam mit der Band. Die Musiker präsentierten ihre Mischung aus Punk’n’Roll. Die Instrumentalbegleitung kam zwar vom Band, der Gesang war jedoch live.
Natürlich durfte auch der bekannteste Song „Stubbis en de Kobb“ nicht fehlen. Viele Besucher sangen den Titel noch immer textsicher mit.
Unterstützung für junge Musiker
Für die Band stand früh fest, dass der Erlös einem guten Zweck zugutekommen sollte. Die Wahl fiel auf die städtische Jugendarbeit. Nach Angaben von Markus Bohrer bietet der Jugendtreff JAM insbesondere jungen Musikerinnen und Musikern eine wichtige Plattform.
Die Spende nahmen Julia Dreher und Sebastian Herzig vom Stadtjugendamt entgegen. Sie bedankten sich bei den Musikern für die Unterstützung.
Mit der Spende für die Jugendarbeit in Idar-Oberstein soll nun die Arbeit des JAM und seiner Angebote für junge Menschen unterstützt werden.


