Die Bundestagspräsidentin und CDU-Bundestagsabgeordnete der Nahe-Region Julia Klöckner hat den geplanten Stellenabbau und die angekündigte Standortschließung von BioNTech in Idar-Oberstein scharf kritisiert. In einer Stellungnahme spricht sie von „schlechten“ und „schockierenden“ Nachrichten für die Region und die betroffenen Beschäftigten.
Standort spielte wichtige Rolle in der Pandemie
Nach Ansicht Klöckners habe sich Idar-Oberstein in den vergangenen Jahren als wichtiger Standort für die Pandemiebekämpfung und die Produktion von mRNA-Technologie etabliert. Der geplante Rückzug aus der Fläche sei aus regionalpolitischer Sicht deshalb besonders problematisch.
Bedeutung für Arbeitsplätze und Kommunen
Die Politikerin betont außerdem die wirtschaftliche Bedeutung von BioNTech für die Region. Das Unternehmen habe Arbeitsplätze geschaffen, neue Perspektiven eröffnet und den Kommunen wichtige Einnahmen gebracht.
Gerade für den ländlichen Raum sei ein solcher Einschnitt nur schwer aufzufangen.
Forderung nach Zukunftskonzept
Julia Klöckner fordert nun faire Lösungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichzeitig spricht sie sich für ein Konzept aus, das die bestehende Infrastruktur und das vorhandene Fachwissen für neue Unternehmen und innovative Nutzungsmöglichkeiten im Bereich Biotechnologie erhält.


