Ein 34-jähriger Autofahrer hat sich am 7. Juni 2026 gegen 17 Uhr im Drosselweg einer geplanten Verkehrskontrolle entzogen. Die Polizei hatte den Mann erkannt, da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.
Flucht durch das Stadtgebiet
Noch bevor die Kontrolle beginnen konnte, beschleunigte der Fahrer stark und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet. Dabei überfuhr er nach Angaben der Polizei mindestens eine rote Ampel. Im Rahmen der Fahndung konnten später sowohl das abgestellte Fahrzeug als auch der Mann im Nahbereich festgestellt werden.
Widerstand bei der Blutprobe
Da Anzeichen für eine mögliche Beeinflussung durch Betäubungsmittel vorlagen, sollte der 34-Jährige zur Dienststelle gebracht werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, schlug um sich, spuckte und versuchte, die eingesetzten Kräfte zu beißen. Mehrere Beamte mussten ihn fixieren.
Aggressives Verhalten auf der Dienststelle
Auch auf der Polizeidienststelle verhielt sich der Mann durchgehend aggressiv. Nach einem Toilettengang warf er nach Angaben der Polizei sogar mit seinen eigenen Exkrementen in Richtung der Einsatzkräfte, verfehlte diese jedoch. Erst die Androhung des Einsatzes eines Tasers beruhigte die Lage.
Mehrere Verfahren eingeleitet
Schließlich konnte dem Beschuldigten eine Blutprobe entnommen werden. Nachdem er sich deutlich beruhigt hatte, durfte er die Dienststelle wieder verlassen. Gegen ihn wurden mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.


