Eine besondere internationale Auszeichnung geht in diesem Jahr nach Wackernheim: Mustafa Cimşit erhält die renommierte Martin Buber-Plakette. Gemeinsam mit Adriaan Lenglet und Aaron Malinsky wird er im Juni in der Abtei Rolduc in den Niederlanden geehrt.
Einsatz für jüdisch-muslimischen Dialog gewürdigt
Cimşit leitet gemeinsam mit seinem jüdischen Kollegen Manfred Levy das „Maimonides jüdisch-muslimische Bildungswerk“ in Wackernheim. Das Projekt gilt bundesweit als Vorbild für interreligiösen Dialog und Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Mit Workshops und Begegnungsformaten setzen sich die Beteiligten für gegenseitiges Verständnis und ein friedliches Miteinander ein.
Auszeichnung für gelebten Dialog
Die Martin Buber-Plakette wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich für Verständigung und das sogenannte „Dialogische Prinzip“, also den respektvollen Austausch auf Augenhöhe, einsetzen. Mustafa Cimşit sieht die Ehrung als Anerkennung für alle Menschen, die an die Kraft des Gesprächs glauben.
Auch Stadt Ingelheim gratuliert
Oberbürgermeisterin Eveline Breyer würdigte die Arbeit von Cimşit und Levy als wichtiges Zeichen für Verständigung zwischen Religionen und Kulturen. Für die Stadt Ingelheim und den Stadtteil Wackernheim ist die internationale Ehrung ein besonderes Signal für gelebte Menschlichkeit und Dialogbereitschaft.


