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Seniorin aus Kirn wird Opfer von Schockanruf

Seniorin aus Kirn wird Opfer von Schockanruf
Bild: KI generiert

Eine 90-jährige Frau aus Kirn ist Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Unbekannte Täter erbeuteten dabei Goldschmuck im Wert von über 35.000 Euro.

Täter täuschen tödlichen Unfall vor

Nach bisherigen Erkenntnissen meldete sich ein unbekannter Mann telefonisch bei der Seniorin. Er gab an, ihr Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Kind ums Leben gekommen sei.

Um eine angebliche Haftstrafe abzuwenden, forderte der Anrufer eine Kaution in Form von Wertgegenständen.

Übergabe von Goldschmuck

Unter dem Eindruck der geschilderten Notlage übergab die Frau mehrere Gramm Goldschmuck an eine bislang unbekannte Person. Der genaue Tatzeitpunkt ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Polizei warnt vor Betrugsmasche

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt eindringlich vor dieser Form des Betrugs. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter Druck und nutzen emotionale Ausnahmesituationen aus.

Die Polizei rät, bei solchen Anrufen misstrauisch zu sein und keine Auskünfte über Vermögensverhältnisse zu geben. Geld oder Wertsachen sollten niemals an unbekannte Personen übergeben werden. Im Zweifel sollte Rücksprache mit Angehörigen gehalten oder die Polizei verständigt werden.

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Lisa Jäger arbeitet als Redakteurin bei Rhein Nahe Direkt.
Sie deckt ein breites Spektrum an regionalen Nachrichten ab, von kommunalen Themen bis hin zu gesellschaftlichen Ereignissen.

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