Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest gibt es positive Entwicklungen im Landkreis Mainz-Bingen. Die EU-Kommission stimmt einer Rückstufung der bisherigen Sperrzone II B zur Sperrzone I im Bereich Bingen, Lennebergwald und Mainz zu.
Erleichterungen in Aussicht
Diese Entscheidung schafft die rechtlichen Voraussetzungen, um einzelne Einschränkungen für Bevölkerung, Landwirte und Jäger zu lockern. Die zuständigen Stellen erarbeiten die genaue Ausgestaltung der Maßnahmen in den kommenden Wochen.
Weitere Maßnahmen bleiben bestehen
Trotz der Entspannung bleiben wichtige Schutzmaßnahmen bestehen. Dazu zählen die verstärkte Bejagung von Schwarzwild, bestehende Zäune sowie die Anleinpflicht für Hunde in Waldgebieten. Auch das Wegegebot gilt weiterhin.
Langfristig soll die Region komplett ASP-frei werden. Ein entsprechender Status ist frühestens im Jahr 2027 möglich. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen weiterhin konsequent umgesetzt werden.
Dank und Appell an die Bevölkerung
Die Verantwortlichen danken allen Beteiligten für die Unterstützung, darunter Jäger, Einsatzkräfte und Behörden. Gleichzeitig wird die Bevölkerung um Geduld und Verständnis für die weiterhin geltenden Einschränkungen gebeten.
Als nächstes Ziel gilt die Rückstufung der Sperrzone II A, die im September 2026 erreicht werden soll.


